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In der Presse gefunden
März 2007



31.3.07
swr
Köln/Iffezheim
Rheinschifffahrt wieder frei
Der Rhein ist fünf Tage nach der Havarie eines Frachters bei Köln wieder für die Schifffahrt freigegeben worden. Die wichtigste europäische Wasserstraße war über eine Strecke von 20 Kilometern gesperrt worden, um Container zu bergen, die bei dem Unglück eines Frachtschiffs über Bord gegangen waren. Die Rheinschifffahrt staute sich rheinaufwärts bis Iffezheim zurück.
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Das Wetter
Durchwachsen. 7 bis 14 Grad
Heute ist es zunächst bewölkt, am Vormittag fällt ab und zu Regen. Im Laufe des Nachmittags kommt gelegentlich die Sonne durch. Bei schwachem Wind steigen die Temperaturen auf 7 Grad rund um Forbach und bis 14 Grad am Rhein.

Die weiteren Aussichten:
Morgen zunächst noch Wolken, tagsüber immer sonniger, freundlicher Nachmittag.
Am Montag häufig Sonne, dazu frühlingshafte Temperaturen.
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Korntal-Münchingen
ADFC fordert Ausbau des Radwege-Netzes
Angesichts der Klimaschutz-Debatte hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Clubs (ADFC) mehr Geld für Radwege in Baden-Württemberg gefordert. Dafür müsse es einen "Landesradverkehrsplan" mit klaren Förderrichtlinien geben. Viele Kreis würden noch zu wenig für Radfahrer tun.
Nach Angaben des ADFC haben die Kreise Göppingen, Heidenheim, Karlsruhe, der Ortenau- und der Zollernalbkreis keine Radverkehrspläne. Nur veraltete Pläne hätten die Kreise Konstanz, Rastatt, der Rhein-Neckar-Kreis und Waldshut. In Ravensburg hingegen sei die Qualität der Routen so, wie sie sich der ADFC vorstelle. Im Kreis Tuttlingen soll in diesem Jahr ein neuer Plan entstehen.

ADFC-Chef Thomas Baur appellierte an Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU), die Radverkehrsförderung als wichtige Aufgabe der Landespolitik zu benennen. Nur mit einem "Landesradverkehrsplan" sei sicherzustellen, dass die zahlreichen noch fehlenden Radwege an Bundesstraßen zügig gebaut würden. "Das Land muss Anreize schaffen, damit Kommunen in den Radverkehr investieren", betonte Baur.

Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle kündigte an, dass der Ende vorigen Jahres gegründete "Runde Tisch Radverkehr" mit Vertretern des Landes, der Privatwirtschaft, der Kommunen und des ADFC bis Straßen-Radweltmeisterschaft im September in Stuttgart seine Ergebnisse präsentieren soll. Auch das Land habe ein Interesse daran, den umweltfreundlichen Radverkehr zu fördern.

Seit 2002 hat laut Köberle der Bund in Baden-Württemberg für rund 29 Millionen Euro Radwege an bestehenden Bundesstraßen gebaut. Das Land habe an den Landesstraßen zwischen 2000 und 2006 für rund 51 Millionen Euro Radwege errichtet und in den kommunalen Radwegebau zwischen 1995 und 2006 rund 110 Millionen Euro investiert.
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Flaschenwerfer in Rastatt
Jugendliche erleidet Kopfplatzwunde
Rastatt - Ein 46 Jahre alter Mann steht im Verdacht, am späten Freitagabend gegen 23 Uhr, eine Flasche in Richtung einer Gruppe Jugendlicher geworfen zu haben. Die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren hielten sich im Bereich Westring auf. Plötzlich und unerwartet wurde von einem Balkon im zweiten Obergeschoss eine leere Bierflasche geworfen. Die Flasche traf ein 16 Jahre altes Mädchen am Kopf und zerplatzte anschließend auf dem Asphalt. Die Jugendliche erlitt eine Kopfplatzwunde und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit an. (pol)
Meldung vom Samstag, 31. März 2007  © ka-news 2007
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Kompost statt Dünger
Tipps für umweltbewusste Hobbygärtner
Karlsruhe - Kompost enthält in der Regel alle notwendigen Hauptnährstoffen und Spurenelementen in ausreichender Menge. Da Pflanzen außer Licht, Wärme, Wasser, Kohlenstoff und Sauerstoff auch Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen, empfiehlt Werner Schempp vom Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz im Landratsamt Karlsruhe dem umweltbewussten Hobbygärtner und Gartenliebhaber beim Düngen Kompost zu verwenden- der ideale Kraftbringer für das häusliche Grün. Der Experte vom Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz empfiehlt dem umweltbewussten Gartenliebhaber fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr.

Zu den sogenannten Hauptnährstoffen zählen Phosphor und Kali. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht benötigt die Pflanze jedoch nur geringe Mengen- so führt eine Überversorgung dazu, dass die Pflanze gehemmt wird, andere Nährstoffe aufzunehmen. Phosphor trägt vor allem zur Blüten-, Frucht- und Samenbildung bei. Kali erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Frost, Trockenheit, Krankheiten und Schadorganismen.

Stickstoff, Phosphor, Kali - so wertvoll wie ein kleines Steak

Stickstoff, auch ein Hauptnährstoff, benötigt die Pflanze zum Aufbau von Eiweiß und zur Entwicklung der Pflanzenmasse. Wie beim Phosphor und Kali wird auch hier der Bedarf überschätzt. Stickstoffüberschuss hat eine verstärkte Anfälligkeit gegenüber Schadorganismen wie Blattläusen und Krankheiten zur Folge. Bei Gehölzen ist eine verstärkte Frostanfälligkeit zu beobachten. Bei Früchten, Gemüse und Schnittblumen führt der Überschuss zu einer geringeren Haltbarkeit. Nicht zu vergessen ist, dass überhöhte Stickstoffgaben das Grundwasser belasten.

Stickstoff gelangt durch Düngemittel und Niederschläge in den Boden. Bakterien können Luftstickstoff für das körpereigene Eiweiß binden. Nach deren Tod wird es mineralisiert und damit pflanzenverfügbar. Durch Ernte, Auswaschung sowie biologisch und chemische Abläufe geht Stickstoff wieder verloren. Grundsätzlich gilt, dass in gut mit Humus (Kompost) versorgten Böden erhebliche Stickstoffmengen vorhanden sind, die bei ausreichender Temperatur und Feuchtigkeit pflanzenverfügbar werden.

Kalzium beziehungsweise Kalk ist für eine gesunden Gartenboden sehr wichtig. Er trägt unter anderem zur Bildung von Bodenkrümeln bei, erhöht die Ertragssicherheit, Nährstoffe werden leichter verfügbar und führt zu Mehrerträgen. Die Erfahrung zeigt, dass Gartenböden im Landkreis Karlsruhe in aller Regel ausreichend versorgt sind.

Weitere wichtige Spurenelemente sind unter anderem Eisen und Magnesium zur Chlorophyllbildung, Zink für den Wachstumsprozess, Kupfer zum Optimieren des Stoffwechsels, Chlor für die Sauerstoffaufnahme und Silizium für die Standfestigkeit. Die empfohlene Menge an Kompost - fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr - ist bei Gehölzen eher zu hoch, für den intensiven Gemüseanbau eher zu gering ist. (ps)

Meldung vom Samstag, 31. März 2007  © ka-news 2007



30.3.07
www.baden-online.de
Deutsche Bahn weitet "City-Ticket"-Angebot nach Baden-Baden aus
Startschuss am 1. April
29.03.2007 - Die Deutsche Bahn weitet ihr Angebot „City-Ticket“ jetzt auch nach Baden-Baden aus.
Ab dem 1. April können alle Bahncard-Besitzer mit einer Fernverkehrsfahrkarte ab einer Reisedistanz von mindestens 101 Kilometer in Baden-Baden kostenlos mit den Verkehrsmitteln in die Innenstadt weiterfahren.
Hierfür ist laut Karlsruher Verkehrsverbund lediglich der Zusatz „City“ auf dem Fahrschein nötig.
Das City-Ticket gilt auch für die S-Bahn-Linie 4.
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Die Entfesselung des Rheins
Herstellung eines naturnahen Ufers
Karlsruhe/Rastatt - Die Rheinbegradigung und nachfolgende Regulierungsarbeiten haben den Rhein zu einem kanalartig ausgebauten Strom gemacht. Natürliche, weidengesäumte Uferabschnitte mit Sand- und Kiesbänken lassen sich am baden-württembergischen Oberrhein an den Fingern einer Hand abzählen. Stattdessen überwiegen genormte, naturferne Steinschüttungen und Pflasterdecken. Dieser naturferne Zustand wird nun in Rastatt an einer Stelle ein Ende gesetzt - nördlich der Plittersdorfer Raukehle am Ende des Naturschutzgebietes "Rastatter Rheinaue".

Damit die Natur wieder Fuß fassen kann, rücken seit dem 19. März Bagger der Uferbefestigung zu Leibe. Neben der Aufwertung des Landschaftsbildes und der Erholungsmöglichkeiten sollen insbesondere neue Lebensräume für Uferpionierfluren, Jungfische, Laufkäfer und Wildbienen entstehen.

Das Projekt, dessen Kosten sich auf 185.000 Euro belaufen, wird von zahlreichen Schultern getragen. Gemeinsam mit der Naturschutzverwaltung des Landes gelang es dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Finanzierung der Maßnahmen über Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der baden-württembergischen Stiftung Naturschutzfonds und über Haushaltsmittel des Regierungspräsidiums Karlsruhe sicherzustellen. Während mit vergangenen Projekten die Anbindung von Altarmen am Rhein und die Wiederherstellung eines durchgängigen Gewässerverbundes im Vordergrund stand, rückt mit den aktuellen Projekten nunmehr das Rheinufer verstärkt ins Blickfeld. (ps/trc)

Meldung vom Freitag, 30. März 2007  © ka-news 2007
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Pressemeldung
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Klimawandel in Baden-Württemberg: Schulen haben wichtige Rolle für den Bewusstseinswandel
Umweltakademie: Kompetenzen für klimafreundlichen Lebensstil früh erwerben
Stuttgart / Karlsruhe, 30.03.2007 Klimaschutz kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn alle mitmachen. Den Schulen kommt für den notwendigen Bewusstseinswandel eine bedeutende Rolle zu. Dies betonte jetzt die Umweltakademie Baden-Württemberg, die zusammen mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg rund 100 Lehrerinnen und Lehrern aus dem ganzen Land zum Fachseminar über den "Klimawandel in Baden-Württemberg – Impulse für den Unterricht" begrüßen konnte.

Am Beispiel des Klimawandels und den Folgen könne im Schulunterricht sehr gut dargestellt werden, wie durch Nachhaltigkeit im privaten wie im wirtschaftlichen Bereich jeder für die Zukunftsvorsorge und seine eigene Umwelt- und Lebensqualität beitragen könne. Bei der von der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg (Umweltakademie), dem Umweltministerium und dem Landesmedienzentrum gemeinsam ausgerichteten Tagung standen vor allem die eingetretenen und zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels und die notwendigen Maßnahmen in Baden-Württemberg im Vordergrund.

Die Anzeichen für den Klimawandel sind nach Darlegung der Umweltakademie auch im Südwesten unübersehbar: früher einsetzende Blüteperioden von Obstbäumen, sich häufende Extremwetterereignisse mit Trockenperioden und Hochwässern, schmelzende Alpengletscher – welche auch über den Rhein abfließen – oder etwa neu zuwandernde Erreger. Auch früher bei uns nicht vorkommende invasive Pflanzenarten werden durch die Auswirkungen des Klimawandels begünstigt. So kann der Blütenstaub der Beifuß-Ambrosie selbst in kleinsten Mengen schwere Allergien und Asthma auslösen. All diese aktuellen und zu erwartenden Folgen der Klimaveränderungen im Südwesten stellte Werner Franke von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bei der Tagung vor. Er wies darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg frühzeitig begonnen habe, in einem Kooperationsvorhaben zusammen mit Bayern sowie dem Deutschen Wetterdienst und der Bundesanstalt für Gewässerkunde die "Klimaveränderungen und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft" (KLIWA) zu erforschen. Hierbei seien die Auswirkungen der verstärkten Extremwetterereignisse auf das Hochwasserregime insbesondere der Fließgewässer im Südwesten untersucht worden. In der Wasserwirtschaft Baden-Württembergs sei aufgrund der Erkenntnisse des Projekts daraufhin bei der Bemessung von technischen Hochwasserrückhalte-maßnahmen ein erhöhter klimabedingter Zuschlag von 15 bis 20 Prozent zum hundertjährigen Hochwasserfall ("Klimaänderungsfaktor") eingeführt worden.

"Von diesen Entwicklungen sowie der Vorsorge wird die junge Generation zukünftig immer stärker betroffen sein. Deshalb ist die frühzeitige Wahrnehmung und Bewusstseinsänderung in Sachen Klimawandel heutzutage von existenzieller Bedeutung, ja es ist eine Jahrhundertaufgabe", so Seminarleiter Fritz-Gerhard Link von der Umweltakademie. Für Dr. Jochen Hettinger, Abteilungsleiter des Querschnittsbereiches am Landesmedienzentrum, stellen die modernen Medien gegenüber diesen Herausforderungen ein hilfreiches Instrument dar, um im Schulunterricht ein größeres Verständnis für die globalen Zusammenhänge zwischen Treibhausgasen, dem ökologischen System sowie dem Klima zu gewinnen. Die Abläufe in der Atmosphäre lassen sich heute mit Hilfe etwa des Internets besser begreifen, was Dr. Elmar Uherek vom Max-Planck-Institut für Chemie (Mainz) anhand der filmischen Simulationen etwa bei der Erhöhung des Meereswasserspiegels anschaulich belegte. Dies stellt eine Folge des klimabedingten Abschmelzens des Polareises dar, wie Prof. Dr. Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg deutlich machte. Die Hochschule begleitet ein internationales Polarforschungsprojekt, welches der Wissenschaftler den Lehrern aus Realschulen und Gymnasien als Beitrag zum weltweiten Polarjahr vorstellte. Das Polarjahr läuft seit Anfang März 2007 bis Ende April 2007.

Wie eng nun die Klimaproblematik mit dem Alltag zusammenhängt, machte die Umweltakademie am Beispiel der Computerherstellung deutlich. Nach einem Forschungsbericht der UNO würde bei der Herstellung eines durchschnittlichen Computers fünfmal so viel an fossiler Energie verbraucht und Kohlendioxid ausgestoßen wie bei der Produktion eines Autos. Deshalb ist nach Feststellungen der Veranstalter angesichts der Herausforderungen im Klimaschutz mehr denn je ein Umdenken notwendig. Die Treibhausproblematik sei hierbei ein ideales Unterrichtsthema, um deutlich zu machen, dass Umweltvorsorge als eine globale Aufgabe bei jedem Einzelnen nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit beginnen müsse. "Immerhin stammen 20 Prozent des Treibhausgases Kohlendioxid aus Haushalten, genauso viel wie von der Industrie. Wer importierte Äpfel aus Südafrika kauft, nimmt damit zehn Mal mehr Kohlendioxid in Kauf als bei Äpfeln aus regionalem Anbau", so die Umweltakademie. Wer früh als Schüler die Risiken des Klimawandels erkenne und sich in der Schule die nötigen Handlungskompetenzen in Sachen Umweltvorsorge und nachhaltige Entwicklung angeeignet habe, könne später auch Verantwortung für zukunftsorientiertes Wirtschaften übernehmen. Nachhaltigkeitsbildung sei deshalb ein wichtiger Beitrag zur Standortsicherung, wie die Umweltakademie betonte.
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Freitag, 30. März 2007 11:59
Die Stallpflicht für Nutzgeflügel in Baden-Württemberg wird gelockert
Die Risikogebiete werden von bisher 1000 Meter auf 500 Meter Abstand zu den Gewässern verkürzt

Die zum Schutz vor der Vogelgrippe verhängte Stallpflicht für Nutzgeflügel in Baden-Württemberg wird gelockert. Weil seit fast einem Jahr kein Fall des gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 im Südwesten aufgetreten ist, könne das Freilandverbot reduziert werden, sagte Agrarminister Peter Hauk. Demnach werden die Risikogebiete von bisher 1000 Meter auf 500 Meter Abstand zu den Gewässern verkürzt. Die Lockerung werde mit den Bodenseeanrainern Bayern, Österreich und der Schweiz abgestimmt.



29.3.07
www.baden-online.de
Überfall auf PKW-Fahrer in Baden-Baden-Sandweier
Unbekannter bedrohe 52-Jähriger vor der Garage im Auto mit Schusswaffe
29.03.2007 - Überfall auf PKW-Fahrer in Baden-Baden-Sandweier.
Ein 52-jähriger Mann saß gestern am späten Abend vor der Garage in seinem Wagen.
Plötzlich wurde die Fahrertür aufgerissen und der Mann wurde von einem Unbekannten mit einer Schusswaffe bedroht.
Als das Opfer wie aufgefordert aus dem Wagen ausstieg, schoss der Unbekannte auf den 52-Jährigen.
Der Mann wurde jedoch nicht getroffen, rief laut um Hilfe und ging seinerseits auf den Angreifer zu.
Dieser ergriff die Flucht.
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Morgen Beginn der "Forst Live" in Offenburg
Veranstalter erwarten rund 15.000 Besucher
29.03.2007 - Morgen beginnt auf dem Gelände der Messe Offenburg/Ortenau die Forst Live 2007. Die Ausstellerzahl ist in diesem Jahr nicht zuletzt wegen der aktuellen politischen Klimaschutzdiskussion um 30 Prozent gestiegen. Rund 200 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen in Halle A1 und auf 30.000 Quadratmetern Freigelände. Zu der 8. Internationalen Demoshow für Forsttechnik, Holzenergie und Biomasse werden rund 15.000 Besucher erwartet. Die Veranstalter gehen diesmal außerdem auch von einer deutlich höheren Resonanz aus dem Elsass aus.
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swr
Karlsruhe/Pforzheim
weniger Arbeitslose
Der Arbeitsmarkt der Region entspannt sich weiter. Wie die Agenturen für Arbeit in ihren monatlichen Berichten melden, ist die Zahl der Arbeitslosen überall gesunken. Der milde Winter sowie der Wirtschaftsaufschwung seien der Grund für die positive Entwicklung, so die Arbeitsagenturen.



28.3.07
www.baden-online.de
Ermittlungen im Millionenbrand von Bad Peterstal-Griesbach
Brandsachverständiger wurde eingeschaltet
28.03.2007 - In die Ermittlungen nach dem Großbrand in Bad Peterstal-Griesbach ist nun auch ein Brandsachverständiger eingeschaltet worden.
Er soll die Brandursache klären. Wie berichtet, war in den Morgenstunden die Produktions- und Lagerhalle einer Möbelbaufirma abgebrannt.
Das Feuer griff auch auf das darüber liegende Möbellager über.
Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über eine Million Euro, verletzt wurde aber niemand.
Die Mittelbadische Presse gibt am Nachmittag ein Extrablatt zu dem Großbrand heraus.
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Verkehrskontrollen auf der A5 bei Achern und Rastatt
Zwei Elsässer saßen jeweils unter Drogen am Steuer
28.03.2007 - Bei Kontrollen auf der A5 sind bei Achern und bei Rastatt zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen worden, die unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen waren.
Bei ihnen handelte es sich um zwei 20- und 30-jährige Männer aus dem Elsass.
Der Jüngere musste eine 200-Euro-Kaution hinterlegen, beide mussten eine Blutprobe abgeben.
Außerdem wurde ihnen die Weiterfahrt für 24 Stunden verboten.
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Vereinbarung bei Bosch in Bühl und Bühlertal
Bis 2012 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben
28.03.2007 - Bis zum Jahr 2012 wird es keine betriebsbedingten Kündigungen bei Bosch in Bühl und Bühlertal geben. Nach langwierigen Verhandlungen ist das das vorrangige Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Werksleitung, Betriebsrat und IG Metall. Um eine Schließung der beiden Werke, die rote Zahlen schreiben, abzuwenden, müssen die Mitarbeiter jedoch Einschnitte in Kauf nehmen. So müssten jährlich rund 25 Millionen Euro eingespart werden. Nach der aktuellen Vereinbarung würden die Mitarbeiter dazu in den Jahren 2007 bis 2009 einen jährlichen Beitrag von 19,7 Millionen Euro und bis 2011 von 15,7 Millionen Euro leisten, so Viktor Paszehr von der IG Metall Offenburg. So werde das Weihnachtsgeld um 27 Prozent gekürzt, Erfolgsprämien und Arbeitszeiten würden flexibel und ein 12-Millionen-Euro-Fonds zugunsten des Unternehmens, den die Mitarbeiter aus ihren Löhnen aufgebaut haben, wird aufgelöst. Bosch selbst will bis 2009 jedes Jahr 60 Millionen Euro investieren, um die Stadorte aus den roten Zahlen zu holen. Die genauen Vereinbarungen sollen Anfang Mai unterzeichnet werden.
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swr
Karlsruhe
Zoll nahm 2006 5,2 Milliarden ein
Das Hauptzollamt Karlsruhe hat auch im vergangenen Jahr maßgeblich zu den Einnahmen des Bundes beigetragen. Insgesamt lag die Höhe der Einnahmen aus den verschiedenen Bereichen bei 5,2 Milliarden Euro. Besonders intensiv haben die Zöllner im vergangenen Jahr Kontrollen gegen Schwarzarbeit durchgeführt, es gab ein Drittel mehr Kontrollen in allen Bereichen, von der Baustelle bis zur Landwirtschaft, der aufgedeckte Schaden hat sich mit über 23 Millionen Euro fast verdoppelt. Immer mehr ins Visier des Zolls geraten Postsendungen aus dem Ausland im Zusammenhang mit Internetauktionen. Oft werden Waren bestellt, die zum Beispiel aus Asien kommen, für die dann hohe Zollgebühren bezahlt werden müssen.
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Eggenstein-Leopoldshafen
Schnakenbekämpfung hat begonnen
Am Rhein hat die Bekämpfung der Schnaken begonnen. Nach Angaben der Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage wurde bisher am Rhein über Karlsruhe und Eggenstein per Hubschrauber biologisches Mittel abgeworfen, das die Larven tötet. Wegen des milden Jahresanfangs seien die Larven schon relativ weit entwickelt.
Wärme und Hochwasser gelten als ideale Voraussetzung für die Schnaken-Entwicklung.



27.3.07
www.baden-online.de
Am 5. Mai erste lange Einkaufsnacht in Bühl
Informationsveranstaltung dazu am kommenden Dienstag
27.03.2007 - Am 5. Mai findet in Bühl erstmals eine lange Einkaufsnacht statt. Die Veranstalter von der Innenstadtgemeinschaft „INAktion“ planen, die Bühler Innenstadt an diesem Tag ab 16 Uhr komplett in eine Fußgängerzone zu verwandeln. Die Geschäfte sollen bis Mitternacht geöffnet sein und zudem wird an unterschiedlichen Plätzen ein buntes Unterhaltungsprogramm angeboten. Am Dienstag in der kommenden Woche lädt der Verein „Inaktion“ um 19 Uhr alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zu der Einkaufsnacht in das Hotel Sternen in Bühl ein. Neben den Einzelhändlern und Dienstleistern, sind auch alle Stadträte, Vereinsfunktionäre oder Gruppen eingeladen, die sich informieren oder zu der Einkaufsnacht etwas beitragen möchten.
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Werbeaktionen für "Elsässisch" sind sinnvoll
Umfrageergebnis der Tageszeitung "Dernières Nouvelles d`Alsace"
27.03.2007 - Das häufig tot gesagte Elsässisch hat nach Einschätzung elsässischer Zeitungsleser gute Chancen zu überleben. Werbung für die Regionalsprache sei sinnvoll zur Erhaltung und Verbreitung des „Elsässerditsch“, so 54 Prozent der Befragten bei einer Umfrage der Straßburger Tageszeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“. Elsässisch sei wichtig für die kulturelle Identität und erleichtere den Zugang zur deutschen Sprache, hieß es. 27 Prozent der über 1300 befragten Leser dagegen äußerten sich pessimistisch. Ihren Prognosen zufolge seien Werbeaktionen für die Regionalsprache wenig sinnvoll, denn in 50 bis 60 Jahren spreche wohl kaum noch jemand Elsässisch.
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Ein neues Logo: »Echt Schwarzwald«
Impuls für Aktion zur Offenhaltung der Landschaft / Werbung für Fleisch aus der Region

Mit dem Logo »Echt Schwarzwald« sollen künftige hochwertige heimische Rindfleischprodukte aus der Region vertrieben werden. Die Aktion ist Teil des Projekts zur Offenhaltung der Landschaft
27.03.2007 - Ortenau. In einem gemeinsamen Projekt kämpfen der Naturpark Schwarzwald Mitte/
Nord und der Ortenaukreis seit längerer Zeit für die Offenhaltung der Landschaft. Mit dem Vertrieb von Fleischprodukten aus der Region unter dem Logo »Echt Schwarzwald« in bestimmten Metzgereien wurde dieser Initiative nun ein neuer Impuls gegeben, wie Landrat Klaus Brodbeck gestern vor der Presse erklärte.
Der Fokus liege zunächst bei der Vermarktung von regionalem Rindfleisch aus der Ortenau, das aus dem Gebiet des Naturparks Schwarzwald stammt, unterstrich der Landrat. »Neben den Landwirten wurden auch Metzgereien und die Gastronomie mit ins Boot geholt«, erklärte Burkhard Schaer von der Firma Ecozept aus Freising, die seit rund 15 Monaten das gesamte Projekt organisiert.
»Ich bin zutiefst davon überzeugt, das die Landwirte in den Schwarzwaldtälern nur überleben können, wenn hervorragende Qualität produziert wird«, so Brodbeck. Mit dem neuen Regionalvermarktungskonzept will man neue Vertriebswege erschließen und eine höhere Wertschöpfung für die Bauern erzielen.
Wenn die Kunden wissen, was für ein Qualitätsdenken dahinter steckt, seien sie auch bereit, etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, betonte Brodbeck. Landwirte, die bei diesem Projekt mitmachen, verpflichten sich ihre Tiere im Sommer draußen auf der Weide zu halten und im Winter im Freilaufstall. Die beteiligten Betriebe werden sich einer regelmäßigen Zertifizierung unterziehen.
»Ziel dabei soll es sein, durch die Weidehaltung wieder freie Flächen zu schaffen,« erklärte der Landrat. Man wolle aber auch das Ortenauer oder Schwarzwaldrind zu einem Qualitätsbegriff wie beispielsweise das Hohenloher Landschwein machen.
Das Modellprojekt soll bald ein Selbstläufer sein. Die Anfangsfinanzierung wird derzeit zu 80 Prozent vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord getragen, wie dessen Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker erklärte: »Wenn das Projekt gelingt, soll es natürlich auch auf die anderen Landkreise im Naturpark ausgeweidet werden.«
Ein weiteres Ziel ist es, die Gastronomie zu motivieren, mehr auf regionale Spezialitäten  zu setzten. »Wer sich verpflichtet, mindestens drei Hauptgerichte mit regionalen Waren anzubieten, kann mitmachen«, so Dunker: »In manchen Restaurants werden bereits Zwei Drittel des Umsatzes mit Speisen aus der Region bestritten«. Derzeit können in fünf Metzgereien die Produkte mit dem Logo erworben werden. Dabei sind die Metzgereien Birk aus Oppenau, Kürz in Schweighausen, Maier (Oberkirch), die Riester-Metzgerei in Wolfach-Kirnbach und außerhalb des Ortenaukreises die Metzgerei Seeger in Kuppenheim.
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swr
Bühl / Karlsruhe
Latein auf Gymnasien kaum noch gefragt
An den Gymnasien am Oberrhein sind die Anmeldezahlen für Latein als zweite Fremdsprache eingebrochen. Nach SWR-Informationen gibt es nur ein Gymnasium, das genügend Schüler-Anmeldungen hat, um künftig Latein neben der neuen Pflichtsprache Französisch anbieten zu können. Bisher haben jedes Jahr etwa 700 Schüler die Fremdsprachen-Kombination Englisch-Latein gewählt. Das Kultusministerium plant, ab dem kommenden Schuljahr in den Gymnasien am Oberrhein Französisch als erste Fremdsprache verpflichtend einzuführen. Viele Schüler haben daher Englisch als zweite Fremdsprache gewählt.
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Wetter
Sonnig und warm, ab morgen teils Schauer
Meistens scheint heute die Sonne. Am Nachmittag ziehen vereinzelt lockere Wolken vorüber, es bleibt aber trocken. Im Schwarzwald bis 11 Grad, in der Rheinebene höchstens 18 Grad.

Die weiteren Aussichten :
Am Mittwoch und Donnerstag Wechsel von Sonne und Wolken, vereinzelt Schauer oder Gewitter. Es bleibt warm bei 12 bis 18 Grad.
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Lahr
Bürgermeister verurteilt
Das Amtsgericht hat Horst Wimmer, Bürgermeister der Gemeinde Ohlsbach wegen Vorteilsannahme zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt. Der Bürgermeister hatte im Dezember 2001 vom regionalen Energieversorger E-Werk Mittelbaden eine Spende angenommen und an den örtlichen Fußballclub weitergereicht.



26.3.07
www.baden-online.de
Europapark Rust bester Freizeitpark Europas
Gute Bewertung durch wichtiges britisches Reisemagazin
26.03.2007 - Das britische Reisemagazin „Sunday Times Travel Magazine“ hat in seiner März-Ausgabe den Europapark Rust als besten Freizeitpark in Europa bewertet. Das gibt der Europapark jetzt in einer Pressemitteilung bekannt. Neben Euro Disney Park, Port Aventura, Alton Towers, Park Asterix und Gardaland erhielt der Europapark als einziger Freizeitpark 9 von 10 möglichen Punkten. Das amerikanische Fachmagazin der Freizeitparkindustrie, „Amusement today“ platzierte den Europapark in der Kategorie „Best parks“ 2006 zum zweiten Mal unter den Top Ten weltweit. Am kommenden Samstag zum Saisonstart wartet der Europapark mit neuen Attraktionen auf, allen voran mit dem „Abenteuer Atlantis“. Im Juli dieses Jahres soll auch das vierte Erlebnishotel für rund 10 Millionen Euro fertiggestellt werden.
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Stromausfall in der vergangenen Nacht im Raum Achern
Überlandleitung war aus noch unbekannter Ursache ausgefallen
 26.03.2007 - Ein Stromausfall in der vergangenen Nacht gegen 23Uhr30 hat im Raum Achern alle Lichter ausgehen lassen. Einige besorgte Bürger riefen deshalb die Polizei an. Wie sich herausstellte, war aus noch unbekannter Ursache eine Überlandleitung ausgefallen. Der zuständige Energieversorger konnte den Schaden nach etwa einer Stunde beheben.
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Temperaturen bis 17 Grad
Der Frühling bleibt
Offenbach (ddp). Das Frühlingshoch «Orania» wird vermutlich auch noch in der nächsten Woche im Norden und Osten für sonniges und trockenes Wetter sorgen. Ein erneuter Wintereinbruch sei angesichts der stabilen Wetterlage nicht zu befürchten, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag in Offenbach mit. Im Süden und
Westen wird der blaue Himmel aber zeitweise von Wolken getrübt. Bei anhaltend sonnigem Wetter wird es mit 13 bis 17 Grad am Dienstag erneut frühlingshaft mild. An der Küste steigt das Thermometer wegen eines frischen bis böigen Ostwinds höchstens auf zehn Grad. In der Nacht kühlt es auf fünf bis null Grad ab. Nach einem sonnigen Mittwochvormittag kommen im Süden und Südwesten Wolken auf, vereinzelt sind Schauer oder auch ein kurzes Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen nahezu unverändert bei 12 bis 17 Grad. Die Trennung zwischen sonnigem Norden und Osten sowie teils wolkigem Himmel über Süd- und Westdeutschland hält auch am Donnerstag an. Das Quecksilber steigt erneut auf 12 bis 16 Grad. (ddp)



25.3.07
www.baden-online.de
vom 24.3.07
Schwerverletzter Autofahrer bei Forbach
20-Jähriger stürzt Böschung hinab
24.03.2007 - Auf der Landstraße zwischen der Schwarzenbachtalsperre und Forbach ist in der vergangenen Nacht ein Autofahrer schwer verletzt worden. Der 20-Jährige Mann kam nach Angaben der Polizei infolge nicht angepaßter Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern, stürzte eine Böschung hinab und prallte mit dem Dach gegen zwei Bäume. Der Fahrer mußte von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert-
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Dumm gelaufen
Zwei Anzeigen für betrunkenen Autofahrer in Baden-Baden
24.03.2007 - Gleich zwei Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr hat sich ein 26-jähriger Autofahrer aus Baden-Baden eingefangen. Nachdem der Mann in der Kurstadt bei einer Kontrolle mit 1,5 Promille am Steuer erwischt wurde, fuhr er mit dem Taxi nach Hause, holte sich dort seinen Ersatzschlüssel und setzte seine zuvor unterbrochene Fahrt fort. Bereits kurze Zeit später geriet er erneut in eine Kontrolle und wurde zum wiederholten Male einer Blutprobe unterzogen.
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Tankstelle in Rastatt überfallen
Täter flüchten mit mehreren hundert Euro
24.03.2007 - Bei einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in Rastatt ist gestern abend eine Angestellte leicht verletzt worden. Wie die Polizei mit teilte bedrohten zwei maskierte Täter die Frau mit einer Pistole und forderten die Herausgabe von Bargeld. Bevor die Männer flüchteten entnahmen sie noch die Geldbörse der Angestellten und sprühten ihr Tränengas in Gesicht. Die etwa 25-30 Jahre alten Täter entkamen mit einer Beute von mehreren hundert Euro
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swr
Freiburg
Milch zurückgerufen
Das Unternehmen Breisgaumilch hat wegen zu geringem Haltbarkeitsdatum Milch zurückgerufen. Eine Gefahr für die Verbraucher bestehe jedoch nicht. Ein Wasserkeim sei in die Milch geraten, der die Milch vorzeitig verderben lässt.
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donnerwetter.de
25.3.07
Wetterlage
Hoch „Orania“ über Skandinavien bestimmt das Wetter in Deutschland.
Sonntag
Heute halten sich vor allem im Südwesten noch dichtere Wolken, es bleibt aber weitgehend trocken. Sonst scheint verbreitet die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 Grad im Schwarzwald und 16 Grad verbreitet im Norden und Osten.

Montag
Am Montag scheint nach Auflösung örtlichen Nebels oder Hochnebels meist die Sonne und es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 Grad an den Ostküsten Rügens und Usedoms und 17 Grad in Aachen.

Dienstag und Mittwoch
Am Dienstag und Mittwoch ist es meist freundlich und trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 18 Grad.

Donnerstag
Am Donnerstag besteht im Schwarzwald und in der Eifel eine geringe Schauerneigung, sonst scheint weiterhin die Sonne. Dazu wird es 12 bis 19 Grad mild.

Freitag
Am Freitag kann es im Süden örtlich Schauer geben, sonst ist es heiter, teils wolkig. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 17 Grad.
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Reptilien auf Europa-Tournee
Mobile Erlebnis-Ausstellung in Rastatt
Rastatt - Vom 30. März bis zum 1. April präsentiert sich das "Land der Reptilien" in den Ausstellungszelten auf dem Segelfluggelände in Rastatt. Dieses in Europa einzigartige Projekt bietet als besucher- und erlebnisorientierte Einrichtung täglich von 11 bis 18 Uhr einen Einblick in die interessante und außergewöhnliche Welt der Reptilien.

Auf einer 1.000 Quadratmeter großen Fläche werden über 2.000 Reptilien und Amphibien aus aller Welt vorgestellt. In der Terrarienausstellung, dem Reptilarium, sind Vogelspinnen, Skorpione und Leguane untergebracht. Riesentausendfüßler und andere wirbellose Tiere gibt es im Dschungelhaus zu beobachten. Ein Rundgang durch den Krokodilgarten wird denen empfohlen, die den Giganten unter den Kriechtieren Auge in Auge gegenüberstehen möchten.

Tierschutz wird groß geschrieben

Die Sensation hier ist der erste und einzige Albino-Alligator, der europaweit gezeigt werden kann. Das Tier ist ein Wildfang aus den Sümpfen Louisianas, von wo es in Besitz der St. Augustine Farm in Florida gelangte und erst nach langen Verhandlungen ans "Land der Reptilien" verkauft wurde. Das seltene Exemplar hat wegen seiner fehlenden "Tarnfarbe" in freier Wildbahn nur geringe Überlebenschancen und muss vor Sonnenstrahlen geschützt werden.

Reptilien sind als wechselwarme Tiere und - im Gegensatz zu Warmblütern wie die Säugetiere - fast gänzlich von äußeren Wärmequellen zur Aufrechterhaltung ihrer Körpertemperatur abhängig. Sie sind daher weit weniger als jene in der Lage, Bedingungen, die von denen ihrer natürlichen Umgebung abweichen, zu kompensieren oder zu tolerieren. Durch Veränderung ihrer Umgebungstemperatur werden alle Körperfunktionen beeinflusst. Aus diesem Grund werden die Landschaftsterrarien nur unter Beratung von Veterinären gebaut und eingerichtet und nach tierschutzrechtlichen Grundlagen überprüft.

Während der Tierpräsentationsschau erleben die Besucher artspezifische Verhaltensweisen und erhalten dabei Information über die Lebensweisen, Fortpflanzung und Ernährung der Tiere, die aus den heißen Gebieten Amerikas, Afrikas, Asiens und Australiens kommen. In speziellen Aktionen bietet sich den Besuchern sogar die Gelegenheit, ausgewählte Tiere anzufassen oder sie unter der Anleitung eines Tierpflegers zu füttern. (ps/plj)

Meldung vom Samstag, 24. März 2007  © ka-news 2007



24.3.07
BT
Ausnahmezustand in Bühlertal: Stromausfall in der Nacht zum Freitag / Räumdienst überfordert
Schneeberge wie im tiefsten Winter
Von Joachim Eiermann

Bühlertal/Schwarzwaldhochstraße - Es ist das vielleicht letzte Aufbäumen eines Winters, der keiner war. An diesem Wochenende dürfte den Wintersportlern im Nordschwarzwald - vor allem am Sonntag - ein Bilderbuch-Wochenende bevorstehen, schenkt man den Meteorologen Glauben. Sie prophezeien Sonnenschein nach der jüngsten Invasion einer weißen Pracht, die sich stellenweise nahezu einen Meter hoch türmt. Kehrseite der Medaille: Umgestürzte Bäume sorgten in der Nacht zum Freitag in Bühlertal für Stromausfälle. Auch die Räumdienste hatten allerhand Schwierigkeiten.

Diese Nacht wird Heinrich Oser aus Bühlertal noch lange in Erinnerung behalten. Der Elektromeister ist im Bezirk Nord des Energieversorgers Süwag (früher Überlandwerk Achern) für die Stromversorgung zuständig. Am Donnerstag um 21.30 Uhr war für ihn Schluss mit Feierabend. Der erste von mehreren Stromausfällen im Acherner Raum musste behoben werden. In der Regel verursacht durch Bäume, die unter der Last des nassen Schnees einknickten und dabei auf die Leitungen stürzten. "Schneedruck" heißt dies im Fachjargon.

"Schneedruck" dann auch kurz vor Mitternacht in Bühlertal. In großen Teilen der Talgemeinde gingen die Lichter aus. Die Fehlerquelle lag im Bereich Gertelbach. Die Süwag beorderte ein mobiles Notstromaggregat nach Bühlertal, je nach Ortslage hatten die Einwohner etwa 30 bis 90 Minuten später wieder "Saft". Andere mussten sich bis zum nächsten Vormittag gedulden.

Auch die Autofahrer wurden auf eine Geduldsprobe gestellt. Obwohl der Bauhof bis 22 Uhr und bereits wieder ab 2.30 Uhr pausenlos im Einsatz war, gelang es den Mitarbeitern nicht, alle Straßen zu räumen. Aufgrund der Massen von schwerem, pappigen Schnee seien diese nur schwerlich vorankommen, erklärte gestern Bürgermeister Michael Stockenberger. Der Räumdienst habe nur ein Drittel seiner sonstigen Geschwindigkeit erreichen können. Stellenweise sei der Pflug im Obertal überhaupt nicht durchgekommen, weil Fahrzeuge im Weg standen.

Die teils ungeräumten Straßen hatten zur Folge, dass einige Buslinien nicht bedient werden konnten. Im Wintereck musste zudem ein Müllfahrzeug unverrichteter Dinge abziehen. Forstmitarbeiter und eine Privatfirma packten mit an, um umgestürzte Bäume abzuräumen. So wurde vor allem der obere Teil der Feldbergstraße von Schneebruch heimgesucht.

Wie von den Wetterdiensten in einer Unwetterwarnung prophezeit, gingen in der gesamten Nacht teils hohe Niederschlagsmengen auf die Region nieder, vor allem in der Vorbergzone. Für Heinrich Oser und das Süwag-Team von etwa zwölf Mann bedeutete dies Dauereinsatz. An Schlaf war nicht zu denken. Aus Waldulm, Sasbachwalden, Sasbachried und dem oberen Achertal wurden Stromausfälle gemeldet. Mit Handscheinwerfern schritten die Monteure die Versorgungsleitungen ab, um die Schadenspunkte aufzuspüren.

Mitarbeiter der Bühler Stadtwerke mussten hingegen nicht ausrücken. Laut Rüdiger Höche, dem technischen Werksleiter, sei es im Versorgungsgebiet der Stadtwerke ruhig geblieben. Einzig einen auf die Straße zwischen Weitenung und Leiberstung gestürzten Baum hatte die Bühler Feuerwehr aus dem Weg zu räumen.

Gestern Nachmittag war das Mummelsee-Hotel längere Zeit ohne Strom. Vor dem beliebten Ausflugsziel türmte sich der Schnee meterhoch. Vom üblichen Rummel keine Spur. Der Parkplatz zeigte sich vielmehr als sanfte Hügellandschaft - fast wie auf einer Neujahrsgrußkarte. Ein einzelner Autofahrer schaufelte sein Gefährt frei.

Ein paar Kilometer weiter - auf den Hängen von Unterstmatt, Hundseck und Ruhestein - nutzten bereits einige Wintersportler die Gunst der Stunde. Die anderen Liftbetreiber im hiesigen Höhengebiet kündigten an, ab heute ebenfalls den Betrieb aufnehmen zu wollen. "Wir eröffnen die Wintersaison!", meldete das Langlaufcenter Herrenwies mit sarkastischem Unterton.

Die schlechteste Saison seit Jahren wird nur von kurzer Dauer sein. Spätestens zu Beginn kommender Woche soll der Frühling zurückkehren.
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Mehrere tausend Euro Schaden nach Einbruch
Unbekannte Einbrecher hinterließen Wohnung in Bühl in katastrophalem Zustand
 24.03.2007 - Zwei Laptops, eine Digitalkamera und eine Armbanduhr im Wert von mehreren tausend Euro haben bislang unbekannte Täter bei einem Wohnungseinbruch in Bühl mitgehen lassen. Sie waren über ein Fenster in das Haus eingedrungen. Die Wohnung hinterließen sie komplett durchwühlt, der Schaden liegt bei mehreren Tausend Euro.
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swr
Plittersdorf
Neue Rhein-Fähre in Planung
Die Behörden in Frankreich wollen auf dem Rhein zwischen Plittersdorf (Kreis Rastatt) und Seltz künftig eine neue Fähre einsetzen. Wie das Badische Tagblatt berichtet, sucht die Straßburger Regionalverwaltung derzeit eine Werft, die eine neue Drahtseil-Fähre baut. Die Fähre und die Sanierung der Anlegestellen sollen rund drei Millionen Euro kosten, den größten Teil bezahlen die Franzosen. Bisher war eine Reparatur der alten Fähre geplant. Seit einem Schiffsunfall vor fast zwei Jahren ist die alte Fähre außer Betrieb. Die Fähre zwischen Plittersdorf und Seltz soll im Sommer 2008 wieder fahren.
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Bühl
Olivenöl überschwemmt Autobahn
Nach einem Verkehrsunfall war die A 5 am frühen Morgen zwischen Bühl und Baden-Baden komplett gesperrt. Bei dem Unfall sind Lebensmittel wie Olivenöl und Milch auf die Fahrbahn gelaufen. Ein angetrunkener Autofahrer war von seinem Fahrstreifen abgekommen und auf einen Transporter geprallt. Dabei kippte der mit Lebensmitteln beladene Kleinlaster um. Die beiden Fahrer wurden leicht verletzt. Inzwischen ist die Autobahn zwischen Bühl und Baden-Baden wieder frei.
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Bühlertal / Dobel
Loipen und Lifte heute in Betrieb
Nach den Schneefällen haben viele Ski-Lifte im Nordschwarzwald seit gestern wieder geöffnet. Vor allem an der Schwarzwald-Hochstraße herrschen gute Wintersport-Verhältnisse. So sind im Langlaufcenter Herrenwies bei einer Schneehöhe von etwa 40 Zentimetern die Loipen gespurt. Auch die Lifte an der Schwarzwaldhochstraße sind in Betrieb. Teilweise können Besucher unter Flutlicht bis 22 Uhr Ski fahren. Auch auf dem Kaltenbronn und dem Dobel laufen die Lifte. Zumindest heute sollen die guten Schnee-Verhältnisse noch halten.
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Wetter
Heute noch trüb, ab Montag `Frühling´
Bis zum Nachmittag überall bedeckt, trüb und regnerisch, die Schneefallgrenze steigt langsam auf Höhenlagen zwischen 500 und 700 Meter an: 4 bis 9 Grad heute. Am Nachmittag lassen die Niederschläge nach, die Sonne zeigt sich aber nur selten.

Die weiteren Aussichten :
Morgen anfangs noch trüb und teilweise Regen, im Laufe des Tages wird es freundlicher: Ab Montag dann viel Sonne und deutlich wärmer. Nachts aber in den höheren Lagen immer noch leichter Frost.



23.3.07
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Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume und Stromausfälle
Zwischenbilanz der Schneenacht in der Ortenau
23.03.2007 - Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume und Stromausfälle.
Das ist die Zwischenbilanz der Schneefälle in der Ortenau in der vergangenen Nacht.
Wie die Polizeidirektion Offenburg gegenüber HITRADIO OHR mitteilte, kam es über die gesamte Ortenau verteilt zu fünf schnee- und glatteisbedingten Unfälle.
Vier Personen wurden dabei leicht verletzt, der Sachschaden beträgt insgesamt 23.000 Euro.
Vor allem im Acher-, Rench- und Schuttertal kam es zu Behinderungen wegen umgestürzter Bäume.
Darüberhinaus gab es in der gesamten Ortenau immer wieder längere Stromausfälle.
Laut Polizei arbeiten die Störungsdienste der Stromversorger mit Hochdruck an deren Behebung.
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Gutacher "Park mit allen Sinnen" eröffnet morgen
Zehn Tonnen neues Untergrundmaterial wurden verarbeitet
23.03.2007 - In Gutach öffnet morgen wieder der „Park mit allen Sinnen“.
Zwei Wochen lang wurden Vorbereitungen getroffen, unter anderem zehn Tonnen neues Untergrundmaterial über den Parcours verteilt, neue Düfte in den Duftpavillons installiert und die sogenannte Fühlstation erhielt neue Tierfelle.

Im vergangenen Jahr zählte der „Park mit allen Sinnen“ 40.000 Besucher.
Eröffnung ist morgen um 10 Uhr.
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swr
Wochenend-Wetter
Der Frühling kommt erst nach dem Wochenende
Auch wenn der Winter doch noch Einzug gehalten hat im Südwesten: Der Wintereinbruch wird nur von kurzer Dauer sein. Am Wochenende wird es bereits wieder milder. Richtiges Frühlingswetter erwarten die Meteorologen allerdings erst ab Montag.
Morgen wird es noch einmal ungemütlich: nass-kalt und regnerisch. In Höhen über 500 bis 700 Metern ist noch mit Schnee zu rechnen, sagt SWR3-"Wetterman" Gernot Schütz.

Als optimalen Tag für einen Ski- oder Rodelausflug empfiehlt der Meteorologe allerdings den Sonntag, denn dann lässt sich auch die Sonne blicken. Und trotz Tauwetter sind die Schneereserven in den Skigebieten noch ausreichend.

Spaziergänger sollten den Regenschirm aber nicht ganz außer Reichweite deponieren - ein bisschen tröpfeln kann es schon noch. Es wird deutlich milder; der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Höchstwerten zwischen 7 und 13 Grad Celsius.

Und immerhin bleibt die Vorfreude auf die nächste Woche: Ein Hoch aus Skandinavien sorgt dann für freundliches Wetter und Temperaturen bis zu 15 Grad Celsius.
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A5-Anschluss Baden-Airpark
Eine Antwort - viele Fragen bleiben offen
Bretten - Welche Priorität räumt die Bundesregierung einem möglichst direkten Autobahnanschluss des Baden-Airparks in Söllingen ein? Der mittelbadische FDP-Bundestagsabgeordnete Patrick Meinhardt hat die Bundesregierung in einer Anfrage dazu aufgefordert, zu dieser Frage Stellung zu beziehen. Ferner wollte der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land wissen, welche Chancen die Bundesregierung für die Realisierung eines Autobahnanschlusses sieht und wie der zeitliche Rahmen aussehen könnte. Nun erhielt der FDP-Politiker Antwort.

Aus der Antwort der Bundesregierung werde deutlich, so Meinhardt, dass das Land Baden-Württemberg erst vor wenigen Wochen die Antragsunterlagen für eine zusätzliche Anschlussstelle an der A5 eingereicht hat. "Eine Entscheidung", heißt es wörtlich in dem Schreiben des Bundesverkehrsministeriums, "kann erst nach Abschluss der Prüfung getroffen werden". Des Weiteren verweist das Ministerium darauf, dass der Landkreis Rastatt als Baulastträger der Verbindungsspange von der Autobahn zum Baden-Airpark das notwendige Baurecht zu schaffen habe.

Meinhardt betont erneut, dass die rasche Realisierung eines möglichst direkten Autobahnanschlusses des Regionalflughafens dringend erforderlich sei. "Deswegen ist jetzt schon einmal ein wichtiger Schritt getan, um in dieser Angelegenheit voranzukommen." Seine Anfrage und die Antwort der Bundesregierung hat der FDP-Abgeordnete nun dem Bürgermeister von Rheinmünster, Helmut Pautler, dem Landrat des Landkreises Rastatt, Jürgen Bäuerle, sowie dem Direktor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein, Gerd Hager, zur Verfügung gestellt. "Je geschlossener wir in Mittelbaden auftreten", ist Meinhardt überzeugt, desto eher werde der Autobahnanschluss Wirklichkeit. (ps/dab)
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50cm Schneehöhe auf der Unterstmatt - In der letzten Nacht 15 cm Neuschnee !



22.3.07
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Giftige Abwässer in Kläranlage Bühl-Vimbuch
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, Wasserproben werden analysiert
22.03.2007 - Nachdem giftige Abwässer in die Kläranlage Bühl-Vimbuch eingeleitet wurden, hat jetzt die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Woher die Abwässer stammen und wie sie genau in das Klärwerk gelangt sind, ist derzeit noch unklar.
Wasserproben wurden genommen, das Ergebnis der Analyse wird in den kommenden Tagen erwartet.
Daraus sollen sich dann nähere Hinweise auf den Verursacher ergeben.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die belasteten Abwässer bereits am Samstag in die Vimbucher Anlage gelangt sind.
 Dadurch war die gesamte biologische Reinigung des Klärwerks zusammengebrochen.
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 swr
(13.30 Uhr)
 Ettlingen/Baden-Baden
Verkehrslage entspannt
Nach den Schneefällen am Morgen hat sich die Verkehrslage in der Region wieder entspannt. Vor allem auf der Albtal-Strecke zwischen Ettlingen und Bad Herrenalb gab es auf schneebedeckter Fahrbahn Behinderungen. Wegen zwei schwerer Unfälle musste die Landstraße teilweise gesperrt werden. Auf der Schwarzwaldhochstraße im Raum Baden-Baden verursachten querstehende Lastwagen Sperrungen.
Im Enzkreis gab es besonders im Raum Neuenbürg/Straubenhardt kleinere Unfälle auf schneeglatten Straßen. Verletzt wurde niemand.
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Herrenwies
Wintersport bedingt möglich
Aufgrund der anhaltenden Schneefälle ist Wintersport im Nordschwarzwald wieder bedingt möglich. So meldet das Langlaufzentrum Herrenwies 30 cm Neuschnee. Alle Loipen sind dort gespurt. Abfahrtslauf ist zudem in Kaltenbronn auch unter Flutlicht möglich. Dort läuft ab 17 Uhr der Skilift. Auf dem Dobel wird morgen Nachmittag ab 14.30 Uhr der große Lift an der Wildbaderstraße in Betrieb genommen. In den niedrigeren Lagen wie Enzklösterle, Simmersfeld und Unterstmatt liegt zwar auch eine ca. 15 cm dicke Schneedecke, die Loipen dort sind jedoch noch nicht gespurt.
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Basel
Erneut leichtes Erdbeben
In der Nähe des Erdwärmeprojekts in Kleinhüningen hat gestern Nachmittag um viertel vor sechs erneut die Erde leicht gebebt. Das Beben erreichte die Stärke 2,9. Es war das stärkste Beben seit dem 2. Februar. Das Erdwärmeprojekt ist nach dem Auftreten von Erdeben am 8. Dezember abgebrochen worden. Seitdem gibt es in der Nähe des Bohrlochs immer wieder kleinere Erschütterungen. Mittlerweile sind 1500 Schadensmeldungen eingegangen.


21.3.07
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Landesverbraucherzentrale kritisiert badenova
Vorwurf der "unseriösen Kundenbindung"
21.03.2007 - Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wirft der badenova unseriöse Kundenbindung vor.
Der südbadische Energieversorger versuche derzeit, die Kunden längerfristig zu binden, so der Vorwurf.
In einem Schreiben teilt die badenova ihren Kunden mit, dass ihr Vertrag - wenn sie nicht aktiv schriftlich widersprechen – ab 1. April zu einem Sondervertrag mit 12-monatiger Bindung umgestellt werde.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, das Schreiben zu ignorieren.
Ein Gesetz sage klar aus, dass ein Vertrag nicht dadurch zustande kommen könne, indem der Kunde nicht auf das vorgelegte Angebot reagiere.
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swr
Rastatt
Rechtsstreit um Eislaufareal beendet
Das Grundstück, auf dem die Rastatter Eislaufhalle steht, muss an die Stadt zurückgegeben werden. Das hat das Landgericht Baden-Baden heute nach langem Rechtstreit entschieden. Das Gericht begründete das Urteil mit einer entsprechenden Klausel im Kaufvertrag. Über die Höhe der Entschädigung für den derzeitigen Eigentümer hat das Gericht nicht entschieden. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.
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Nach wie vor Grippe-Gefahr
Zahl der Erkrankungen deutlich gestiegen
Karlsruhe - Plötzliche Halsschmerzen, Fieber und schwere Glieder: typische Zeichen der inzwischen in ganz Deutschland nachweisbaren Grippe. In Baden-Württemberg wurden laut Techniker Krankenkasse (TK) dieses Jahr bereits zirka 1.600 Influenza-Fälle gemeldet. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum gesamten Jahr 2006 schon mehr als vervierfacht. In Stadt und Landkreis Karlsruhe wurden 2007 bereits 51 Fälle registriert - 45 Erkrankte mehr als insgesamt im vergangenen Jahr.

"Einfache und effektive Schutzmaßnahmen sind häufiges Händewaschen und das Meiden großer Menschenansammlungen", sagt Nicole Battenfeld, Sprecherin der TK in Karlsruhe. Das wechselhafte Wetter trägt die Grippewelle weiter. "Für eine Impfung ist es fast zu spät, da der Körper bis zu zwei Wochen braucht, um einen effektiven Schutz aufzubauen. Besonders gefährdete Personen, wie etwa Ältere und chronisch Kranke, können ihren Arzt fragen, ob besondere Schutzmaßnahmen sinnvoll sind", so Battenfeld.

Gekennzeichnet ist die Grippe durch das plötzliche Auftreten der Beschwerden. Ein Schnupfen ist nicht typisch für die echte Grippe. Wer gegen Grippe geimpft ist, kann trotzdem erkranken, die Symptome sind dann aber meist deutlich abgeschwächt. (ps/dab)
Meldung vom Mittwoch, 21. März 2007  © ka-news 2007
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Ein Leben für Baden
Ausstellung über Leo Wohleb
Karlsruhe - In Erinnerung an den herausragenden Politiker, der zu den Gründervätern unserer Nachkriegsdemokratie zählt, ist von Freitag, 23. März bis zum 22. April die Ausstellung "Leo Wohleb - ein Leben für Baden" im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen. Sie wurde gemeinsam vom Landesverein Badische Heimat und dem Staatsarchiv Freiburg erarbeitet.

Altphilologen kennen Leo Wohleb (1888 bis 1955) als Mitverfasser einer bis heute in Gebrauch befindlichen lateinischen Schulgrammatik. Von 1918 bis 1919, dann von 1931 bis 1934 und zuletzt einige Monate im Jahr 1945 hat er in der Karlsruher Kulturverwaltung mitgewirkt. Nach 1933 gehörte er zu den wenigen Pädagogen, die eine kritische Distanz zu den Nationalsozialisten wahrten. Seine Humanität und Begeisterungsfähigkeit waren Charakterzüge, die ihn nach 1945, als er sich dem Wiederaufbau des Nachkriegsdeutschlands widmete, auszeichneten. Von 1947 bis 1952 war er Staatspräsident des Landes (Süd-)Baden.

Einem größeren Publikum bekannt geblieben ist Leo Wohleb im Zusammenhang mit der zwischen 1948 und 1952 politisch aktuellen Badenfrage. Wohlebs Beharren auf die Wiederherstellung Badens brachte ihm viele Anfeindungen und Verunglimpfungen ein. 1952 ging mit der Gründung des Südweststaates Baden-Württemberg das staatliche Eigenleben (Süd-)Badens zu Ende. Im selben Jahr ernannte Bundeskanzler Adenauer Wohleb zum Gesandten der Bundesrepublik Deutschland in Portugal.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 22. März, um 18 Uhr von Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner und Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Besucher können täglich von 11 bis 18 Uhr kommen; über die Osterfeiertage vom 6. bis 9. April ist das Regierungspräsidium geschlossen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. (ps/plj)
Meldung vom Mittwoch, 21. März 2007  © ka-news 2007
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Frühling hat offiziell begonnen
Hamburg - Der Frühling ist da - jedenfalls nach dem Kalender. Er begann offiziell um 01.07 Uhr mit Schneefällen vor allem am Alpenrand und teilweise sternenklarem Himmel im Norden und Westen Deutschlands. „Der Kälterückfall zum Frühlingsbeginn ist absolut nichts Außergewöhnliches“, sagte Manfred Spatzierer vom Wetterdienst Meteomedia. Die Temperaturen lagen beispielsweise in Oberstdorf knapp unter dem Gefrierpunkt, im Norden auf der Insel Borkum wurden „um die fünf Grad“ ermittelt.

Die kältesten Tage sind nach den Worten Spatzierers jedoch überstanden: „Es geht langsam bergauf. Vom Osten her wird es zum Wochenende milder, wenn auch noch nicht überall mit Sonnenschein.“ Fest steht für den Meteorologen: „Dann kommt der Frühling, der seinen Namen auch verdient.“ (dpa)



20.3.07
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Vandalen in Achern unterwegs
Unbekannte randalieren in Raiffeisen-Markt
20.03.2007 - Vandalen in Achern unterwegs.
Die Unbekannten stiegen vermutlich am vergangenen Wochenende über den Zaun des Raiffeisen-Marktes und zerschnitten etliche Düngemittel-Säcke.
Aus dem offenen Lager schaufelten die Täter dann Dünger in den Hof.
Auch im Gartencenter richteten die Vandalen Sachschaden an, indem sie Torfsäcke zerschnitten.
Darüberhinaus hinterließen sie Scherben und Getränkeflaschen.
Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
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Rastatter Bürgerinitative sucht neuen Rathauschef
"Zukunft Rastatt" will Gegenkandidaten für Amtsinhaber Walker aufstellen
20.03.2007 - Eine Bürgerinitiative macht sich in Rastatt auf die Suche nach einem neuen Rathauschef.
Laut Presseberichten sucht die parteiübergreifende BI mit dem Namen „Zukunft Rastatt“ nach einem Gegenkandidaten für Amtsinhaber Klaus-Eckhard Walker.
CDU und SPD wollen jeweils keinen eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 16. September ins Rennen schicken.
Neben einem Kandidaten sucht die Bürgerinitiative auch nach möglichen Sponsoren für den Wahlkampf.
Wer genau hinter der BI steht, ist derzeit noch nicht bekannt.
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Abschiedsveranstaltung für Lahrer Roth-Händle
300 Gäste würdigten Bedeutung der geschlossenen Badischen Tabakmanufaktur
20.03.2007 - Unter dem Titel „Starker Tobak – Lahr nimmt Abschied vom Tabak“ haben am Abend 300 Bürger, Politiker und Beschäftigte die Bedeutung der geschlossenen Badischen Tabakmanufaktur Roth-Händle gewürdigt.
Zum 31. März endet in der Fabrik auch die Auslaufproduktion und somit endgültig die Ära des Tabaks in Lahr.
Oberbürgermeister Wolfgang Müller hob vor allem die Bedeutung des gesamten Wirtschaftszweigs für die Region hervor.

Seit den 70er Jahren waren bei Roth-Händle 1.300 Arbeitsplätze nach und nach abgebaut worden.
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swr
Biberach/Freiburg
Verkehrsbehinderungen durch starken Schneefall
Unmittelbar vor Frühlingsanfang ist der Winter nach Baden-Württemberg zurückgekehrt. Eisglatte Fahrbahnen, starker Schneefall und umgestürzte Bäume sorgten vor allem im Süden des Landes für Behinderungen auf den Straßen.
Ohne Schneeketten ging im Allgäu für Lkw gar nichts mehr. Vor allem in den Kreisen Biberach und Ravensburg sowie im Bodenseekreis kam es zu Unfällen. Im Allgäu wurden am Morgen eine 24-jährige Frau schwer und zwei Männer leicht verletzt. Meistens blieb es jedoch bei Blechschäden.

Unfälle durch Glatteis
Die 24-jährige Frau wurde in der Nähe von Isny in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ein 40-jähriger Mann war mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 12 wegen Eisglätte auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Auto der Frau zusammengestoßen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 316 bei Wolfegg wurden zwei Menschen leicht verletzt. Ein 19-jähriger Fahrer war mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn gerutscht und auf das Auto eines 20-Jährigen geprallt.

Lkw blieben liegen
Insgesamt gab es am frühen Morgen neun Unfälle im Kreis Ravensburg. Im Kreis Biberach wurden in der Nacht die Bundesstraßen B 312 und B 30 bei Eberhardzell durch liegen gebliebene Lastwagen teilweise blockiert. Deswegen kamen auch die Streufahrzeuge nicht mehr voran. Auf schneeglatter Fahrbahn kam es nach Polizeiangaben in der Nacht zu kleineren Unfällen und zu langen Wartezeiten.

Bäume stürzten auf die Straße
Auch im Raum Freiburg zählte die Polizei mehrere kleine Unfälle durch Schneeglätte. Im Bodenseekreis musste die Bundesstraße 467 zwischen Kressbronn und Tettnang gesperrt werden, weil mehrere Bäume unter der Schneelast zusammengebrochen und auf die Fahrbahn gefallen waren.

Auch auf anderen Bundes-, Land- und Kreisstraßen im Bodenseekreis verzeichnete die Polizei umgestürzte Bäume. Morgen können die Autofahrer erst einmal Durchatmen: Der Schneefall lässt vorübergehend nach. Am Donnerstag soll es wieder stärker schneien.
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Tag des Wassers
Kostbares Nass wird immer knapper
Karlsruhe - Das Regierungspräsidium Karlsruhe nimmt den diesjährigen Weltwassertag - der unter dem Motto "Wassermangel" steht - zum Anlass, auf die Herausforderungen bei der Deckung des Bedarfes zur Trinkwasserversorgung hinzuweisen. Die Vereinten Nationen haben in einer Resolution vom Dezember 1992 den 22. März eines jeden Jahres zum "Tag des Wassers" erklärt. Damit sollte das Bewusstsein der Menschen für das elementarste Lebensmittel "Wasser" geschärft werden.

Wie wichtig die Bewusstseinsschärfung ist, machen folgenden Zahlen klar: Laut RP Karlsruhe haben weltweit rund 1,2 Milliarden Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Für 2,4 Milliarden Menschen ist keine ausreichende Abwasserentsorgung möglich. Diese Zahlen machen deutlich, das sauberes Grundwasser keine Selbstverständlichkeit ist. Vor diesem Hintergrund stellt der Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen ein zentrales Anliegen der elementaren Daseinsvorsorge dar. "Grundwasser ist für die öffentliche Trinkwasserversorgung die wichtigste Ressource", unterstrich folgerichtig der Regierungspräsident Rudolf Kühner die Bedeutung des Grundwassers.

Konkurrierende Interessen zusammenführen

Zwischen Rhein und Schwarzwald wird das Trinkwasser laut Regierungspräsidium zu rund 60 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Ein Anteil von 20 Prozent bei der Trinkwasserversorgung entfällt auf Quellwasser. Die verbleibenden 20 Prozent stammen aus Oberflächengewässern, wodurch manches Mal ein Transport des Wasser über lange Strecken nötig ist. Das Vermeiden von Wasserverlusten während der Transportwege und das Sparen von Wasser im Alltag sind wichtige Ansätze beim Vermeiden von Wasservergeudung. Um so erfreulicher ist Kühners Feststellung, dass die Appelle zum Wassersparen Wirkung gezeigt hätten: "Der Verbrauch ist seit einigen Jahren leicht rückläufig". Zudem konnte der Wasserverlust durch die vorausschauenden Erhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen in die Wasserversorgungsnetze gering gehalten werden: Auf acht Prozent belaufen sich diese Wasserverluste in Deutschland; in England und Wales belaufen sie sich auf 24 Prozent.

Neben der puren Quantität beim Lebensmittel Wasser kommt es ebenso auf die Qualität des flüssigen Elementes an. Daher wird auch in Zukunft der vorsorgende Schutz des Grundwassers vor gefährdenden "Stoffträgern" und schädlichen Eingriffen einen Schwerpunkt darstellen. Dabei gelte es laut Regierungspräsidium, konkurrierende Interessen zusammenzuführen und somit den Grundwasserschutz sicherzustellen. Als Beispiele für konkurrierende Interessen seien laut Regierungspräsidenten die Nutzung in der Landwirtschaft, die Entwicklung von Infrastruktur sowie bauliche Schutzvorkehrungen zu nennen. Stets gelte es jedoch, gegen vorhandene Belastungen im Grundwasser sowie die Ausbreitung von Schadstoffen anzugehen.

Szenarien der Klimaänderung durchgespielt

In Hinblick auf den zu erwartenden Klimawandel verweist das Regierungspräsidium auf das Klimaforschungsprojekt "Klimaänderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft (KLIWA)", bei dem einige Szenarien zur Abschätzung der Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt und die Wasserversorgung durchgespielt wurden. Abschließende Bewertungen ließen die Ergebnisse nicht zu. Laut dieser Szenarienspiele werde es jedoch eine Zunahme der Jahresniederschläge um etwa fünf bis zehn Prozent bis zum Jahr 2050 geben. Somit könnte es laut RP tendenziell zu einer Zunahme bei der jährlichen Grundwasserneubildung kommen. Auf die weiteren Folgen einer solchen Entwicklung verwies Kühner mit den Worten: "Vor allem ortsnahe und regionale Grundwasservorkommen werden daher auch in der Zukunft ihre herausragende Bedeutung für die Trinkwassergewinnung im Regierungsbezirk Karlsruhe behalten". (ps/tst)
 

Meldung vom Dienstag, 20. März 2007  © ka-news 2007



19.3.07
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Europa-Park stellt kommende Woche erstmals neue Attraktionen vor
Pressekonferenz zwei Tage vor Saisonbeginn
19.03.2007 - Zwei Tage vor Saisonstart wird der Europa-Park Rust am Donnerstag kommender Woche erstmals seine neuen Attraktionen vorstellen.
Im Rahmen einer Pressekonferenz dürfen Journalisten die neue Familienattraktion „Abenteuer Atlantis“ und das „Science House“ besichtigen.
Am 31. März öffnet dann der Park wieder seine Pforten und die Neuheiten sind erstmals für alle Besucher zugänglich.
Im Juli soll dann auch das vierte Parkhotel eröffnet werden.
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swr
Sinzheim
Tresorknacker in Pflegeheim
Unbekannte Täter haben am Wochenende in einem Pflegeheim in Sinzheim einen Tresor aufgehebelt. Der oder die Einbrecher hatten sich gewaltsam über eine Terassentür Zutritt zu den Büroräumen verschafft. In dem Tresor waren mehrere Geldkassetten, aus denen die Täter Bargeld in unbekannter Höhe stahlen. Laut Polizei wurde der Einbruch in der Zeit zwischen Freitag Abend und heute morgen verübt.
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Achern
Gast mit Messer schwer verletzt
Bei einem Streit in einem Lokal ist ein Gast in der Nacht auf Samstag schwer verletzt worden. Die zunächst verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Gästen verlagerte sich vor das Lokal und wurde heftiger. Unvermittelt sprang einer der Kontrahenten seinen Gegenüber an und stach mit einem Taschenmesser in den Kopf. Das Messer blieb im Schläfenbreich des 41-Jährigen stecken. Der 25-Jährige Tatverdächtige flüchtete. Der schwerverletzte Mann wurde in die Freiburger Uni-Klinik gebracht. Dort wurde das Messer operativ entfernt. Mittlerweile befindet sich der 41-Jährige außer Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wurde am Samstagmorgen in seiner Acherner Wohnung festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Der Haftbefehl wurde jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
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Stuttgart
Wintereinbruch milder als erwartet
Der vorausgesagte Wintereinbruch ist in Baden-Württemberg milder ausgefallen als erwartet. Nach Angaben der Polizei waren am Morgen einige Streufahrdienste im Einsatz. In Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) kam es auf glatter Straße zu einem Unfall mit neun Autos.
Die Bundesstraße 32 wurde zwischen Herbertingen und Bad Saulgau wegen des Unfalls gesperrt. Nähere Angaben zu dem Unfall konnte die Polizei zunächst nicht machen.

In Ravensburg reichte die weiße Pracht noch für Schneeballschlachten, für die meisten Skifahrer war der Schneefall allerdings zu gering, um ihrem Sport nachzugehen. Lediglich auf dem höchsten Berg im Land, dem 1.493 Meter hohen Feldberg im Schwarzwald waren die Pisten zu befahren. Nach Angaben einer Sprecherin der Gemeinde liegen 15 bis 25 Zentimeter Schnee. Von 28 Liften seien jedoch lediglich vier in Betrieb. Damit Skifahrer auf ihre Kosten kommen, werden die Pisten dort künstlich beschneit. Auf der Bundestraße 317 rund um den Feldberg gab es für Lastwagen Schneekettenpflicht.

Dagegen ist die Ski-Saison in anderen Wintersportorten wie beispielsweise in Todtmoos (Kreis Waldshut) bereits abgeschlossen. Auch im Nordschwarzwald liefen keine Lifte. "Keine Möglichkeiten zum Skifahren oder Snowboarden", hieß es in den Skigebieten Unterstmatt, Mehliskopf oder Seibelseckle. Auch rund um das Ausflugsziel Mummelsee waren die Berge lediglich "überzuckert".

Kälteeinbruch schadet weder Pflanzen noch Tieren
Für Tiere und Pflanzen sei der plötzliche Kälteeinbruch keine Gefahr. "Um diese Jahreszeit ist das völlig normal", sagte Arno Scharnowski vom Naturschutzbund Baden-Württemberg. Wegen der Wärme wenige Tage zuvor seien zwar schon Bienen und Schmetterlinge aktiv. Diese hätten jedoch keine Schwierigkeiten mit dem nasskalten Wetter. "Für die Tiere und Pflanzen ist es kein Problem, einfach ein paar Tage auf Sparflamme zu gehen", erklärte der Biologe.

Winterliche Verhältnisse im Bergland erwartet
Den Meteorologen zufolge soll es in Baden-Württemberg heute einen Wechsel von kräftigen, teils gewittrigen Schneeregen- und Graupelschauern und ab und zu Sonne geben. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 3 und 8 Grad. Für diese Woche sagt der Deutschen Wetterdienst (DWD) "kühle 1 bis 6 Grad in den Niederungen und oberhalb von etwa 600 Metern Dauerfrost", voraus. Im Bergland müssen Autofahrer mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen.
Wärmster Winter aller Zeiten
Die Statistik werden diese Kältetage nicht mehr beeinflussen: Bereits jetzt ist der Winter 2006/07 (Dezember - Februar) als der weltweit wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 registriert worden. Die gemessene Temperatur lag auf dem ganzen Globus etwa 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnitt des vergangenen Jahrhunderts, stellte die US-Wetterbehörde NOAA fest.
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Bürgermeister setzt auf gläsernes Rathaus
Mit seiner neuen Webseite wirbt Lauf um mehr Touristen / Rastetter sieht mehr Bürgernähe als Ziel

Seit Donnerstag präsentiert sich die Gemeinde Lauf mit einer neuen Webseite im Internet. Ziel ist es, den Tourismus anzukurbeln und mehr Bürgernähe zu schaffen.
19.03.2007 - Lauf. Attraktiv und ansprechend geht die Gemeinde Lauf seit Donnerstag auf Werbetour mit der neuen Homepage. Der Laufer Dieter Wörner von der Firma Computer – Service – Network hat die neue Homepage in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsangestellten Elke Meier-Doninger kreiert. Bürgermeister Oliver Rastetter zeigte sich glücklich über das gelungene Werk. Die Startseite hat ein modernes Outfit erhalten und deutet die Highlights von Lauf an. Das Logo und der Werbespruch, den in Kürze die Homepage ergänzen, soll am Dienstag in der Gemeinderatssitzung beschlossen werden.
Von der schönsten Seite
Auf der neuen Homepage hat der Besucher die Möglichkeit, sich direkt in die Rubrik »Tourismus« oder »Gemeinde« einzuklicken. Drückt der Besucher den Button »Gemeinde«, stößt er zunächst auf ein Grußwort von Bürgermeister Rastetter. Mit schönen Landschaftsbildern wird die Gemeinde porträtiert. Die Lage, die Stellung in Baden-Württemberg und Baden, der Naturpark Schwarzwald, das Laufer Wappen, Fachwerk und landschaftliche Besonderheiten werden beschrieben und verlocken so zum Besuch der 4000-Seelen-Gemeinde am Fuße der Hornisgrinde.
Mehr Infos über Lauf
Auch über die Bereiche Geschichte und Verwaltung, Gemeinderat, Wirtschaft, Bildung sowie die Vereine, die auf der Homepage die Möglichkeit einer Plattform haben und zu ihren eigenen Seiten verlinkt sind, ist eine Menge zu lesen. Ein Extra-Beitrag ist dem Laufer Leonhardusritt und der Laufer Mundart als typische Merkmale der Gemeinde gewidmet. Ganz neu ist die Formularseite für Steueranmeldungen, Kündigungen und Schadensmeldungen, die online ausgefüllt werden und direkt an die Gemeindeverwaltung übermittelt werden können. »Gläsernes Rathaus und Bürgernähe ist hier mein Ziel«, beschreibt Rastetter die neuen Ideen.
Über den Button »Tourismus« erfahren die Interessierten alles über Übernachtungsmöglichkeiten, Gaststätten, Aktivitäten wie Wandern, Nordic-Walking, Mountain-Biking und Drachenfliegen. Außerdem werden die Sehenswürdigkeiten wie Alte Trotte, Schloss Aubach und Burg Neuwindeck beschrieben. Die Seite gibt zudem Auskunft über sämtliche Veranstaltungen in Lauf. Mit der neuen Homepage hofft der Bürgermeister eine Attraktivitätssteigerung seiner Gemeinde. Außerdem will er mit der Homepage Lauf als Fremdenverkehrsort wieder in den Vordergrund bringen. Abrufbar ist die Homepage unter www.lauf-schwarzwald.de.
Dazu gehören auch seine Ortsverschönerungspläne, die für die Ortseingänge Begrüßungsstehlen in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald vorsehen.
Außerdem sollen der Rathausgarten und der Dorfplatz rund um den Xertigny-Brunnen durch Pflanzenarrangements einen mediterranen Flair erhalten.



18.3.07
Messer im Kopf
Blutiger Streit unter Kneipenbesuchern
Achern - Am frühen Samstagmorgen kurz vor 4 Uhr gerieten in einem Acherner Lokal zwei Gäste aus bislang noch nicht bekannten Gründen miteinander in Streit. Die zunächst nur verbale Auseinandersetzung verlagerte sich schließlich vor das Lokal und wurde heftiger. Unvermittelt sprang einer der Kontrahenten sein Gegenüber mit einem Satz an und stach dem 41-Jährigen mit einem Taschenmesser in den Kopf. Das Messer blieb im Schläfenbereich stecken. Der danach flüchtende 25-jährige Tatverdächtige wurde inzwischen festgenommen.

Der 41-Jährige wurde in die Uni-Klinik nach Freiburg gebracht, wo das steckengebliebene Messer operativ entfernt werden musste. Der Mann befindet sich außer Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige wurde am Samstagmorgen von Beamten des Acherner Polizeireviers und der Hundestaffel in seiner Acherner Wohnung festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Am Samstagnachmittag wurde der 25-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, der jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. (pol/de)

Meldung vom Sonntag, 18. März 2007  © ka-news 2007
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ABB - Wochenendausgabe 17./18.3.07

Heute neu eingestellt:
 Presseveröffentlichungen zum Jubiläum der Schwarzwaldhochstraße
(siehe  Archiv)



17.3.07
www.baden-online.de
1 Toter und 1 Schwerverletzter nach Unfällen auf der A5
Bei Bühl kam nach Auffahrunfall ein Mann ums Leben
17.03.2007 - Bei zwei Verkehrsunfällen auf der A5 sind am Morgen ein Mann ums Leben gekommen und ein weiterer lebensgefährlich verletzt worden. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Autobahnpolizei war ein Autofahrer bei Bühl nach einem Auffahrunfall quer auf die linke Spur geraten, ein hinter ihm fahrendes Fahrzeug prallte frontal in das quer stehende Auto. Dabei wurde der Fahrer des stehenden Wagens getötet. Während der Bergungsarbeiten war eine Spur gesperrt, der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer.
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swr
Karlsruhe
Treffen badischer Imker
Der Landesverband Badischer Imker feiert heute sein 150jähriges bestehen. Im Kongresszentrum Karlsruhe kommen aus diesem Anlass die Vertreter der 139 Imkerverein des Landesteiles zusammen. Die Zahl der Imker ist in den vergangenen Jahrzehnten konstant zurückgegangen: Heute haben rund 7.000 professionelle und Hobby-Imker in Baden noch fast 70.000 Bienenvölker. Der Landesverband unterhält zwei Imkerschulen: In Heidelberg und in Gengenbach im Schwarzwald.
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Das Wetter
Zunehmend kühl, windig und regnerisch
Dichte Wolken ziehen vorbei, die Sonne scheint kaum noch.
Ganz vereinzelt kann es mal leicht regnen. Die Temperaturen erreichen 7 Grad im Nordschwarzwald und 12 Grad rund um Bruchsal. Es weht ein zunehmend böiger Westwind.

Nachts ist es bewölkt, aber meist trocken. Die Tiefstwerte: 8 bis 4 Grad.

Die weiteren Aussichten:
Morgen zuerst trocken, vereinzelt Sonne, nachmittags dann Dauerregen. Höchstwerte 6 bis 12 Grad. Sehr windig mit Sturmböen im Bergland. Zu Wochenbeginn deutlich kälter mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern.
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Haut Rastatt zu sehr auf den MUZ?
Karlsruhe - Der Streit um den muttersprachlichen Zusatzunterricht (MUZ) in Rastatt  weitet sich aus: Vier Familien wollen gegen die Entscheidung der Stadt klagen. Mit Recht?
In Rastatt lehnt man es ab, den muttersprachlichen Unterricht für Kinder mit Migrationshintergrund weiterhin zu fördern, indem man Schulräume zur Verfügung stellt. Zur Begründung wird angeführt, es sei aus integrationspolitischer Sicht sinnvoller, die Kinder an die deutsche Sprache und Kultur heranzuführen, zumal bei solchen, die in zweiter oder dritter Generation in Deutschland lebten, das Argument der Rückkehrmöglichkeit nicht mehr verfange. Zudem gebe es in keinem anderen Land der Welt eine solche Regelung.

Rastatts Oberbürgermeister Walker verweist darüberhinaus auf die beträchtliche Fördersumme von 1,3 Millionen Euro jährlich, die sich das Land Baden-Württemberg den Unterricht in anderen Sprachen kosten lasse - ohne dabei Einfluss auf die Lehrinhalte zu haben, die Sache der Konsulate der jeweiligen Länder sind. Die klagewilligen Eltern und die politischen Gegner des Rastätter Konzepts sehen in dem Vorgehen der Stadt hingegen einen Rechtsbruch und halten die Maßnahme für kontraproduktiv bei die Eingliederung von Ausländern. Was halten Sie vom Rastätter Modell? (tmw)

Meldung vom Samstag, 17. März 2007  © ka-news 2007
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Europäischer Kulturpreis
Ehrung für Frieder Burda
Der Kunstsammler und Mäzen Frieder Burda hat in Baden-Baden für sein Engagement den Europäischen Kulturpreis der Stiftung „Pro Europa“ erhalten.

Der Kunstsammler Frieder Burda und sein gleichnamiges Museum sind am Freitagabend in Baden-Baden mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet worden. Der undotierte Europäische Kultur-Projekt-Preis der Europäischen Kulturstiftung „Pro Europa“ würdigte Burda als eine engagierte europäische Persönlichkeit, teilte das Museum mit.

Das privat finanzierte Museum Frieder Burda sei zudem ein „erstklassiges Beispiel für bürgerschaftliches Engagement und Mäzenatentum“, lobte die Stiftung. Burda habe in Baden-Baden ein Zeichen gesetzt, das möglichst viele Nachahmer finden solle.

Geehrt wird damit auch die Architektur des vom New Yorker Star-Architekten Richard Meier erbauten Museums sowie die Sammlung Burdas, die mehr als 700 Kunstwerke umfasst. Die Laudatio auf Burda hielt Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU).

Die Europäische Kulturstiftung verleiht Kulturpreise für herausragende Leistungen, Initiativen und Kulturwerke. Frühere Preisträger waren unter anderem der Schauspieler Peter Ustinov, der Dirigent Claudio Abbado, der Schriftsteller Pavel Kohout und der Architekt Frank O. Gehry. Die Stiftung will zu einem Kulturaustausch in Europa beitragen. jos/dpa
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www.baden-online.de
Klimawandel in Offenburg
Szenario 2050: Was das Klima mit der Stadt macht

Das Klima wird sich ändern, auch in Offenburg. Aber wie wirkt es sich aus? Dieser Frage sind wir nachgegangen – mit Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen geredet.
16.03.2007 -
Offenburg. Im Vergleich zu den Schwellenländern haben wir vielleicht Glück gehabt. Offenburg droht weder zu versinken noch auszutrocken. Die Ortenau war, ist und bleibt eine bevorzugte Region. Dennoch: Der Klimawandel wird auch an uns nicht vorbeiziehen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Studie »Klara« des Landes hat ein Szenario für das Jahr 2055 erarbeitet: Demnach soll die Temperatur in unserer Region um 1,2 Grad Celsius steigen. Weitere Prognosen: Heiße Sommer mit wenig Niederschlag, milde Winter mit starken Niederschlägen, Gewitter und Hochwasser. Wie könnte Offenburg im Jahr 2050 aussehen, welche Probleme könnten seine Bürger dann haben?
Die Winzer in der Ortenau sind zwar immer noch optimistisch, dass der Riesling ihr Aushängeschild bleiben wird, doch die Anzeichen häufen sich, dass dem Klingelberger steigende Hitze nicht bekommt. Gibt es bald in der Ortenau nur noch Rotwein?
2003 haben wir einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie man sich fühlt, wenn die Temperaturen tagelang an die 40 Grad-Grenze reichen – und auch nachts nicht auf unter 20 Grad abkühlen. Wieviele Menschen in jenem Sommer im Ortenaukreis an der Hitze gestorben sind, sei nicht registriert worden, sagt Andrea Bengel-Flach, Leiterin des Gesundheitsamtes. Über eine künftige Registrierung werde aber nachgedacht.
Müssen Architekten auf den Klimawandel reagieren oder gibt es Maßnahmen, die ihn sogar eindämmmen? Thomas Kirchner, Architekt aus Offenburg, steht im Interview darüber Rede und Antwort. Als umweltbewußter Architekt wünscht er sich ein Offfenburg mit Grün-Dächern.
Weihnachten 1919 fuhren die Offenburger mit Booten in die Kirche? Bernhard Burkhart ist der Meinung, dass es eine solche Überflutung in der Zukunft wieder geben könnte.



16.3.07
www.baden-online.de
A5 Karlsruhe-Basel war 2006 stauträchtigste Autobahn im Land
Landesweit stieg die Zahl der Behinderungen und Gefahrenmeldungen um mehr als 10 Prozent
16.03.2007 - Die A5 Karlsruhe-Basel war im Jahr 2006 die Autobahn mit den meisten Staus und den meisten Gefahrenmeldungen. Nach Angaben der Verkehrsleitzentrale beim Stuttgarter Innenministerium wurden landesweit fast 24.500 Staus und Behinderungen registriert. Das ist ein Anstieg um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Fünftel waren Gefahrenmeldungen in Form verlorener Gegenstände. Zu den spektakulärsten Warnungen zählte ein verlorenes Wohnzimmer - oder eine Entenfamilie, die bei Karlsruhe über die A5 spazierte. Auch die Zahl der Falschfahrer ist gestiegen. Fast 340 Mal mußten Radiosender sofort ihr Programm unterbrechen.
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Planungen einer LKW-Maut im Elsaß ins Stocken geraten
Wegen Protesten Start auf unbestimmte Zeit verschoben
16.03.2007 - Die Planungen einer LKW-Maut im Elsaß sind ins Stocken geraten. Nach einem Beschluß der Nationalversammlung hätte die Maut für Transitautobahnen eigentlich zu Jahrebeginn versuchsweise starten sollen. Aufgrund zahlreicher Proteste ist die Umsetzung bislang aber noch nicht erfolgt. Elsässische Spediteure befürchten zusätzliche Einbußen und eine Benachteiligung gegenüber der Konkurrenz im eigenen Land. Hintergrund der geplanten LKW-Maut war die Befürchtung, das Elsass würde im Verkehrschaos versinken, wenn der Transit-Schwerverkehr versucht die Deutsche Maut zu umgehen.
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Naturpark-Schwarzwald-Mitte-Nord bekommt weniger Landesmittel
Die Einsparungen für touristische Projekte betragen in diesem Jahr über 150.000 Euro
16.03.2007 - Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord muß mit deutlich weniger Landesmitteln rechnen. Dies bedeutet, daß auch weniger Tourismus-Projekte gefördert werden als bisher. Waren es im letzten Jahr noch 123 Projekte, sind es in diesem Jahr nur noch 77. Die Einsparungen liegen bei über 150.000 Euro. Mit den Restmitteln aus dem Vorjahr sogar bei über 350.000 Euro. Besonders hart trifft es bereits geplante touristische in Projekte in Bad Peterstal, Nordrach und Gutach
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swr
Iffezheim
Mutmaßliche Hehler gefaßt
Die Polizei hat bei einer Grenzkontrolle bei Iffezheim vergangene Nacht zwei Polen aus dem Verkehr gezogen. Sie hatten in ihrem Kleinbus Fahrzeugteile im Wert von mehreren Zehntausend Euro, allerdings keinerlei Belege dafür. Außerdem fanden die Beamten eine größere Menge Bargeld. Eine Überprüfung der 26- und 41-jährigen Polen ergab, dass in Deutschland eine Anzeige wegen Hehlerei mit Fahrzeugteilen gegen sie vorliegt. Außerdem kämen die beiden für weitere Straftaten im benachbarten Ausland in Frage.
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Achern
Automatenvideothek darf öffnen
Eine ohne Personal betriebene Videothek darf bis auf weiteres auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Die von der badischen Stadt angeordnete sofortige Schließung sei rechtswidrig, so das Verwaltungsgerichtes in Freiburg. Die so genannte Automatenvideothek könne so lange öffnen, bis das Landratsamt über die Rechtmäßigkeit der Sonn- und Feiertagsöffnung entschieden habe. Die Stadt Achern hatte den Betrieb der Automatenvideothek untersagt. Dagegen hatte der Betreiber Widerspruch eingelegt. Sonn- und Feiertage dienen der Erholung in einer Atmosphäre der äußeren und inneren Ruhe frei von werktäglicher Hektik und Geschäftstätigkeit. Der Betrieb einer Automatenvideothek widerspricht dieser Zielsetzung nicht», heißt es in dem Beschluss.
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Stuttgart/Mainz
Der Winter kommt zurück
Kurz vor dem kalendarischen Frühlingsanfang kehrt der Winter in den Südwesten zurück: Ab Sonntag sorgt kalte Polarluft für einen Temperatursturz. Der Deutsche Wetterdienst kündigt Schneefall, Graupelschauer und Nachtfrost an.
"Kühle 1 bis 6 Grad in den Niederungen und oberhalb von etwa 600 Metern Dauerfrost", sagt Stefan Külzer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) für die kommende Woche voraus. Im Bergland müssen Autofahrer mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

Den Vorhersagen zufolge wird der Wintereinbruch den Südwesten im Laufe des Sonntags erreichen. Das Sturmtief "Nils" bringt Schnee, Schneeregen und Graupelschauer.

Schnee bleibt im Bergland auch tagsüber liegen
Die Mittelgebirge und Hochlagen im Südwesten werden in der kommenden Woche noch einmal winterlich weiß, erklärt SWR3-"Wetterman" Gernot Schütz: "Im Bergland, oberhalb von 500 bis 600 Metern, bleibt der Schnee, der runterkommt, wahrscheinlich auch liegen. Besonders auf der Alb, im Schwarzwald, im Allgäu, im Westerwald, im Hunsrück und in der Eifel."

Auch im Flachland wird es nachts frostig, sagt Schütz - aber nicht schneeweiß: "Es kann zwar auch schneien, aber der Boden ist viel zu warm und die Sonne steht jetzt im März einfach schon zu hoch, auch wenn sie nicht scheint - da bleibt kein Schnee mehr liegen."

Längere Kälteperiode?
Mit einer längere Kälteperiode rechnet Gernot Schütz derzeit nicht: "Um diese Jahreszeit ist eine länger andauernde Kälteperiode ja fast nicht mehr möglich. Aber es kann schon sein, dass die komplette kommende Woche eher kalt wird, wenn sich auch der Frost und die Kälte insgesamt gegen Ende kommender Woche wieder ein bisschen abschwächen."

Seine Vorhersage: "Zumindest bis Mittwoch, Donnerstag kommender Woche müssen wir uns auf diese Temperaturen einstellen und selbst im Flachland gibt's dann tagsüber nur noch maximal 5 oder 6 Grad plus."

Wärmster Winter aller Zeiten
Die Statistik werden diese Kältetage nicht mehr beeinflussen: Bereits jetzt ist der Winter 2006/07 (Dezember - Februar) als der weltweit wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 registriert worden. Die gemessene Temperatur lag auf dem ganzen Globus etwa 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnitt des vergangenen Jahrhunderts, stellte die US-Wetterbehörde NOAA fest.



15.3.07
www.baden-online.de
Erstes Teilstück des TGV-Est wird am Mittag eingeweiht
Bis nach Straßburg fahren die Züge ab dem 10. Juni
15.03.2007 - Heute Mittag wird das erste 300 Kilometer lange Teilstück der TGV-Est-Trasse von Paris nach Straßburg eingeweiht. Zur Eröffnung hat sich Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac angekündigt. Am 10. Juni soll dann die komplette Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke bis nach Straßburg freigegeben werden. Der TGV wird mit bis zu 320 Stundenkilometern unterwegs sein. Mit ihm beträgt die Fahrzeit zwischen Paris und Straßburg nur noch etwa 2 Stunden und 20 Minuten. In das Gesamtprojekt hat die französische Bahngesellschaft SNCF rund eine Milliarde Euro investiert.
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Richtfest im Europa-Park für Hotel im Kloster-Stil
Im Juli wird das Zehn-Millionen-Projekt eröffnet / Portugiesisches Ambiente

Der Europa-Park feierte gestern Richtfest für das vierte Hotel. Wenn alles planmäßig läuft, wird das im alten portugiesischen Stil gehaltene Hotel im Juli eingeweiht. Die Investitionssumme beträgt rund zehn Millionen Euro.
15.03.2007 - Rust. Der Europa-Park Rust wird Anfang Juli sein viertes Hotel eröffnen. Die vor dreieinhalb Monaten begonnenen Arbeiten liegen im Zeitplan, sagte Parkchef Roland Mack gestern beim Richtfest. Mit dem 290 Betten zählenden Vier-Sterne-Hotel reagiere sein Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage. Investiert werden zehn Millionen Euro. Es sollen 50 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus werde durch die Aufträge an Zulieferer und Handwerker die heimische Wirtschaft gestärkt.
Eingerichtet werde das Haus im Stil eines alten portugiesischen Klosters, sagte Mack. Es werde über einen groß angelegten Wellnessbereich verfügen. Das neue Hotel bietet auch viel Platz für Veranstaltungen und Konferenzen, bis zu 500 Personen können das Ambiente für Tagungen, Begegnungen und Dialoge im großen Konferenzbereich im Erdgeschoss nutzen.
Ein Klosterhof lädt zum Flanieren ein und verbindet das neue Hotel mit dem spanischen Hotel El Andaluz. Neben dem Pool im Innenhof bietet das fünfte Obergeschoss einen thematisierten Wellness- und Beautybereich. »Wenn es dir gut tut, dann komm!« – Diese Worte von Franz von Assisi an Bruder Leo beschreiben das wohltuende Ambiente des Klosters und laden ein, den Alltagsstress in weite Ferne zu spülen.
In rund 66 familienfreundlichen Zimmern im portugiesischen Design – davon acht Suiten – stehen den Übernachtungsgästen 290 Betten zur Verfügung. Das neue Hotel soll damit der hohen Auslastung der drei bestehenden Hotels des Europa-Park und dem durch den Flugplatz Lahr zu erwartenden Anstieg der internationalen Gäste Rechnung tragen.
31. März Saisonstart
Am Samstag, 31. März, wird der Freizeitpark seine diesjährige Hauptsaison eröffnen. Geplant sind unter anderem der Start des interaktives Fahrgeschäftes »Abenteuer Atlantis« sowie die Eröffnung eines Wissenschaftshauses. Mit dem 1200 Quadratmeter großen Gebäude, das mehr als 100 Exponate beherbergt, sollen vor allem Schulklassen angesprochen werden.
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Die HWK schlagen Alarm
Warnung vor unseriösen Verkäufern
Karlsruhe - Anrufe von besorgten Bürgern aus dem Landkreis Karlsruhe bestätigen, dass derzeit wieder Drückerkolonnen in den Gemeinden von Tür zu Tür ziehen. Angeboten werden Putzutensilien, die vorgeblich in Werkstätten für behinderte Menschen gefertigt wurden und angeblich im Namen und Auftrag der "Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung" oder der "Hagsfelder Werkstätten & Wohngemeinschaften Karlsruhe" (HWK) verkauft werden. Dabei handelt es sich um glatte Lügen, wie die beiden Einrichtungen nun vermelden.

Tatsächlich stellen die Werkstätten der HWK weder Putzlappen, Staubtücher oder ähnliche Produkte her. Eigenprodukte der HWK werden grundsätzlich weder über Haustür- noch über Telefonverkäufe vertrieben, so Geschäftsführer Norbert von Eickels. Vorsicht sei auch bei Bargeldspenden auf der Straße oder an der Haustür geboten. Die Lebenshilfe führe grundsätzlich keine Haustürsammlungen durch.

Man distanziert sich ausdrücklich von unseriösen Spendensammlern. "Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und unterschreiben Sie auf keinen Fall etwas an der Haustür, ohne es genau geprüft zu haben! Und informieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizeidienststelle, wenn sie von Drückern an der Haustür bedrängt werden", rät van Eickels. (ps/phf)
Meldung vom Donnerstag, 15. März 2007  © ka-news 2007



14.3.07
www.baden-online.de
Fast 40 Autobahnkilometer in Schlangenlinien unterwegs
Geistig verwirrte Autofahrerin auf der A5 hält Polizei in Atem
14.03.2007 - Erst nach fast 40 Autobahnkilometern gelang es der Polizei eine offensichtlich geistig verwirrte Autofahrerin zu stoppen.
Die 44-Jährige war des nachts in Schlangenlinien zwischen Baden-Baden und Offenburg unterwegs. Während ihrer unkonrollierten Fahrt schaltete sie auch immer wieder das Licht aus oder betätigte wahllos die Blinker und Nebelleuten. Vom Martinshorn und Blaulicht der nachfolgenden Streifenwagen ließ sich die Frau nicht beirren. Erst in Höhe Offenburg konnte sie aus dem Verkehr gezogen werden.
Der Test auf Alkohol oder Drogen verlief negativ, sie wurde stattdessen in eine Fachklinik eingewiesen
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swr
Rastatt
Firmenchef attackiert OB
Der Geschäftsführer des Medizingeräte-Herstellers Maquet Heribert Ballhaus hat heute in einer ganzseitigen Zeitungsanzeige gegen die Politik von Rastatts Oberbürgermeister Klaus-Eckhard-Walker protestiert. Im Streit zwischen Walker und Maquet geht es um Spendenangebote für soziale Einrichtungen. Die Stadt hatte sie mit dem Hinweis auf politische Unabhängigkeit abgelehnt. Die weltweit operierende Firma Maquet beschäftigt am Standort Rastatt etwa 1000 Mitarbeiter und engagiert sich in vielen Bereichen sozial.
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Strom, Gas und Heizöl treiben Konsumausgaben in die Höhe
Wiesbaden - Die privaten Haushalte in Deutschland haben ihre Konsumausgaben im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gesteigert. Besonders stark stiegen im Vergleich zum Vorjahr die Ausgaben für Strom, Gas, Heizöl und andere Brennstoffe, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März berichtete. Im Vergleich zum Jahr 2005 mussten die Haushalte 9,6 Prozent mehr für solche Haushaltsenergien ausgeben.

Der Anteil der Ausgaben für Haushaltsenergie an den Konsumausgaben legte von 3,5 Prozent im Jahr 2000 auf 4,7 Prozent im vergangenen Jahr zu. Das lag nach Einschätzung der Statistiker an den gestiegenen Verbraucherpreisen für Gas, die um 17,7 Prozent höher lagen als im Vorjahr. Auch Heizöl legte um 10,7 Prozent zu. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei dem Anteil der Energieausgaben laut Statistikamt über dem Durchschnitt der EU-Mitgliedsländer. 2005 waren es EU-weit durchschnittlich 3,8 Prozent, hier zu Lande dagegen 4,4 Prozent.

Erstmals seit sechs Jahren erhöhten sich die Konsumausgaben wieder schneller als das verfügbare Einkommen (plus 1,8 Prozent). Dadurch ging die Sparquote leicht um 0,1 Punkte auf 10,5 Prozent zurück. Im Jahr 2000 hatte sie bei 9,2 Prozent gelegen. Insgesamt gaben die privaten Haushalte knapp 1.349 Milliarden Euro aus, je Einwohner gerechnet waren das 16.374 Euro.
AP - 13.3.07



13.3.07
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Harmloser Reifenschaden mit bösen Folgen
Autofahrer auf der A5 bei Rastatt von LKW erfasst und schwer verletzt
13.03.2007 - Ein harmloser Reifenschaden auf der A5 bei Rastatt hatte am frühen Morgen für einen Autofahrer böse Folgen. Während der Beifahrer versuchte den nachfolgenden Verkehr auf das Pannenfahrzeug aufmerksam zu machen, begann der 26-Jährige Fahrer auf dem Standstreifen mit Reifenwechsel. Dabei wurde der Mann von einem dicht vorbeifahrenden LKW erfasst und auf die Strasse geschleudert. Er erlitt
mehrere Knochenbrüche, sowie eine Kopfverletzung, ist laut Polizei aber außer Lebensgefahr. Der LKW-Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen werden dringend gebeten sich bei der Polizei zu melden.
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Zahlreiche Baustellen auf der Rheintalbahn in diesem Jahr
Bahn investiert 280 Millionen Euro in Modernisierung des Schienennetzes zwischen Offenburg und Basel
13.03.2007 - Ungeachtet des geplanten Ausbaus der Rheintalbahn soll das bestehende Schiennetz in Südbaden in diesem Jahr grundlegend modernisiert werden. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, sollen sechs Baustellen zwischen Offenburg und Basel eingerichtet werden. Bahnpendler in der Ortenau müssen bereits zum Monatsende mit Behinderungen im Zugverkehr rechnen. Zwischen Niederschopfheim und Lahr sollen sämtliche Weichen ausgetauscht werden. Insgesamt investiert die Bahn rund 280 Millionen Euro. Mehr Infos, wo gerade gebaut und welche Verbindungen vorrübergehend gestrichen werden, erhalten sie im Internet unter „www.bahn.de“ Slash „Bauarbeiten“.
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Streit um muttersprachlichen Unterricht an Rastatter Schulen geht weiter
Italienische Regierung spricht vom Verstoß gegen das EU-Recht.
13.03.2007 - Der Streit um den muttersprachlichen Zusatzunterricht in Rastatt geht weiter. Nach der Androhung von Klagen italienischer Eltern fand gestern ein Krisengespräch zwischen Justizminister Ulrich Goll und dem italienischen Vize-Außenminister Franco Danieli in Stuttgart statt. Nach Angaben der italienischen Regierung verstoße der umstrittene Gemeinderatsbeschluß gegen geltendes EU-Recht.
Der Gemeinderat hatte entschieden, daß für Ausländerkinder keine Schulräume mehr für den Zusatzunterricht in ihrer jeweiligen Landessprache zur Verfügung gestellt werden.
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swr
Karlsruhe
Dealerring gesprengt
Die Polizei hat im Raum Karlsruhe einen Rauschgifthändlerring zerschlagen. Wie die Kripo Karlsruhe heute morgen mitteilte, wurde gegen sechs Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren Haftbefehl erlassen. Der 22-jährige Hauptverdächtige soll mindestens 60 Kilogramm Haschisch und Marihuana organisiert und weiterverkauft haben. Bei einer Beschaffungsfahrt nach Holland wurde ein Kurier des 22-jährigen festgenommen. Er hatte 40ß Kilo Rauschgift bei sich. Der gesamtwert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf rund eine Viertelmillion Euro.
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Dienstag, 13. März 2007 11:20
Immer mehr Internetnutzer in Baden-Württemberg
Sieben Millionen der über zehn Jahre alten Menschen im Südwesten suften im Jahr 2006 im Internet
Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg nutzen das Internet - und mehr als die Hälfte von ihnen loggt sich sogar fast täglich ein. Das hat eine Umfrage des Statistischen Landesamts ergeben. Sieben Millionen der über zehn Jahre alten Menschen im Südwesten surften demnach im Jahr 2006 im Internet, das sind 73 Prozent. Von diesen waren 59 Prozent täglich oder fast täglich im Netz.
http://www.tv-suedbaden.de


12.3.07
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Rothaus erzielt Rekordergebnis
Tannenzäpfle und Co. brachten der Staatsbrauerei Umsätze von über 88 Millionen Euro.
12.03.2007 - Die südbadische Staatsbrauerei Rothaus hat im vergangenen Jahr erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz wuchs um fast 2 Millionen auf über 88 Millionen Euro. Auch die Bierproduktion stieg entsprechend an. Nach Angaben des staatseigenen Brauerei legte die Produktion innerhalb der letzten zehn Jahre sogar um mehr als die Hälfte zu. Im vergangenen Jahr sorgte besonders die Fußball-WM und das heisse Sommerwetter für einen überdurchschnittlichen Bierdurst. Auch für das laufende Jahr erwartet Rothaus stabile Umsätze.
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Unfall auf dem Rhein bei Iffezheim
Frachtschiff nach geplatzter Schweißnaht fast gesunken
12.03.2007 - Ein Frachtschiff ist auf den Rhein bei Iffezheim am Wochenende nur knapp einer Katastrophe entkommen. Laut Informationen der Wasserschutzpolizei drohte das Schiff zu sinken, nachdem eine Schweißnaht aufgebrochen war. Daraufhin strömte eine größere Menge Wasser in den Schiffsrumpf. Die Ursache für das Beinahe-Unglück war nach ersten Angaben die falsche Verteilung der rund 1500 Tonnen schweren Fracht. Das Schiff war einen Tag zuvor im Kehler Rheinhafen mit einer größeren Menge Draht-Rollen beladen worden.
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swr
Kostenlose Benutzung des ÖPNV für Touristen hat sich bewährt
Die unentgeltliche Benutzung von Bahn und Bus für Urlauber im Schwarzwald hat sich bewährt. Nun soll das Projekt «Kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für Schwarzwaldurlauber» bis 2011 verlängert werden, hieß es auf der Reisemesse in Berlin. Inzwischen haben sich 76 Ferienorte mit 4000 Beherbergungsbetriebe am Programm beteiligt. In der zweijährigen Testphase haben etwa 45 Prozent der Gäste die Karte genutzt. Die beteiligten Gemeinden mussten dafür an die sechs Verkehrsverbände rund eine Millionen Euro überwiesen.
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Kein Anlass für Jubel"
Lehrstellenangebot hinkt hinterher
Rastatt - Die teilweise sehr positiven Meldungen aus der Wirtschaft und von Seiten der Landesregierung zu den in diesen Tagen vorgelegten Zahlen über die abgeschlossenen Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2006/2007, stoßen beim Rastatter SPD-Landtagsabgeordneten Gunter Kaufmann auf "völliges Unverständnis". Die Schere zwischen Ausbildungsplatz-Suchenden und abgeschlossenen Ausbildungsverträgen klaffe weiter auseinander, betont Kaufmann.

Nach den nunmehr veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg sei zwar die Anzahl der Ausbildungsverträge um über 3000 oder 4,2 Prozent auf zirka 76.000 gestiegen, so Kaufmann, der auch Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung ist. Diese Zahlen aber zum Anlass für Jubelmeldungen zu machen, wie dies beispielsweise Wirtschaftminister Ernst Pfister mache, sei komplett fehl am Platz, machte Gunter Kaufmann deutlich.

Kaufmann: 30.000 Jugendliche befinden sich in "Warteschleifen"

So lägen die Zahlen zwar höher als im vorangegangenen Jahr, aber immer noch unter den 77.638 abgeschlossenen Lehrverträgen im Jahr 2001 und 77.401 im Jahr 2002. Hinzu komme, dass die Zahl der Schulabgänger an den allgemein bildenden Schulen seit 2001 um zirka zwölf Prozent gestiegen sei, das Lehrstellenangebot hingegen hinterhinke und im Vergleich dazu stagniert habe. Die Konsequenz: Die Nachfrage nach Lehrstellen lag laut Kaufmann am Schuljahresbeginn mit 89.136 so hoch wie schon seit Jahren nicht mehr.

Folge sei, so der SPD-Abgeordnete weiter, dass sich immer noch eine "riesige Lehrstellenlücke" auftue und die Schere zwischen Ausbildungsplatz-Suchenden und abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter auseinander klaffe. Darüber hinaus befänden sich etwa 30.000 Jugendliche in so genannten schulischen und beruflichen "Warteschleifen" - im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder in der Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) - ohne wirkliche Perspektive auf einen Vollzeit-Job oder -Ausbildung. Davon seien 40 Prozent zudem Altbewerber, also junge Erwachsene, die mindestens schon eine "Warteschleife" gedreht haben. (ps/dab)

Meldung vom Montag, 12. März 2007  © ka-news 2007
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Kein Aprilscherz
Höhere Krankenkassenbeiträge senken Rente
Karlsruhe - Ab dem 1. April wird es ernst für Renter. In einer Pressemitteilung wies die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg darauf hin, dass sie künftig weniger Rente überweise wird. Hintergrund: die Erhöhung der Beitragssätze der Krankenkassen.

Da Anfang des Jahres über 200 Krankenkassen ihre Beiträge erhöht hatten, würde sich dies nun zeitverzögert auf die monatliche Rente auswirken. Bei einer Erhöhung des Kassenbeitrags um beispielsweise 0,6 Prozent reduziert sich die Rente um 0,3 Prozent. Das sind bei 1.000 Euro im Monat drei Euro weniger als bisher.

Die Versicherung verzichtet außerdem darauf, die Rentner persönlich per Post zu informieren. Dies bedeute eine "Einsparung von über einer halben Million", so die DRV. Wer sich trotzdem persönlich beraten lassen will, kann sich bei den Regionalzentren, Außenstellen und den Versichertenberatern melden. Die telefonische Hotline 0800/100048024 ist kostenfrei. (ps/tbs)

Meldung vom Montag, 12. März 2007  © ka-news 2007



11.3.07
swr
Stuttgart/Rastatt
Italien droht Rastatt mit Klage
Nach dem Verbot des muttersprachlichen Unterrichts an den städtischen Schulen in Rastatt hat Italiens Vize-Außenminister Franco Danieli angekündigt, dass die betroffenen Familien dagegen klagen wollen. Die italienische Regierung beabsichtigt nun, die betroffenen Familien zu unterstützen, sagte der Minister.
Gegen den Beschluss des Rastatter Gemeinderats werde vor den entsprechenden Gerichtsinstanzen bis hin zum Europäischen Gerichtshof Klage erhoben, so Danieli weiter. Der Regierungsbeauftragte für die Italiener im Ausland trifft sich morgen in Stuttgart mit Justizminister Ulrich Goll (FDP) und Kultusminister Helmut Rau (CDU). Thema werde unter anderem sein, wie der Gemeinderat in Rastatt Integration interpretiert, sagte Danieli weiter. Die CDU/FDP-Landesregierung Baden-Württembergs werde an die im Rahmen der EU eingegangenen Verpflichtungen erinnert. Von staatlicher Seite wurde wiederholt der Wert des Bilingualismus auch unter dem Gesichtspunkt der Integration hervorgehoben, erklärte der Vize-Außenminister.

Goll: Muttersprache "Fremdkörper" bei Integration
Justizminister Goll hatte zuletzt gesagt, nicht der muttersprachliche Unterricht, sondern das Erlernen der deutschen Sprache sei wichtig für die Integration. Es sei keine staatliche Aufgabe, die Muttersprache beizubringen. Beim Erreichen von Integration könne muttersprachlicher Unterricht ein "Fremdkörper" sein. Goll will im Integrationsausschuss Vorschläge für die weitere Vorgehensweise unterbreiten.

Parteien im Rathaus uneinig
Rastatt will die überalterte Landesverordnung überarbeitet wissen. Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker (parteilos) hofft, dass die Erörterung des Themas im Kabinettsausschuss Integration im Sinne des gemeinderätlichen Willens zu erheblichen Verbesserungen in diesen Punkten führen wird.

Der Städtetag und die SPD wollen, dass das Land den muttersprachlichen Zusatzunterricht für Ausländer-Kinder unter Schulaufsicht stellt. Wenn die ausländischen Konsulate weiter nach Belieben die Inhalte bestimmen könnten, stelle sich die Frage, "ob dieser Unterricht überhaupt einen Beitrag zur Integration leistet", hatte Städtetagsprecher Manfred Stehle gesagt. Das Land müsse dafür sorgen, dass die Förderung dieses Unterrichts in Höhe von 1,5 Millionen Euro tatsächlich der Integration zu Gute komme.

Rastatt gegen Schulräume für Zusatzunterricht
In Rastatt hatte der Gemeinderat Mitte Dezember beschlossen, den Ausländern keine Schulräume mehr für den muttersprachlichen Zusatzunterricht bereitzustellen. Stattdessen sollte verstärkt Unterricht in deutscher Sprache angeboten werden, um die Integration zu fördern. Insgesamt nehmen 54.000 Schüler aus 12 Ländern am Zusatzunterricht teil. Das Land fördert den Unterricht gemäß einer EU-Richtlinie seit den 70er Jahren durch Zuschüsse an die Konsulate.
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Regionaltag 2007
"Entdeckungsreich - Natur und Technik"
Karlsruhe - Unter der Devise "Entdeckungsreich: Natur und Technik - sehen, mitmachen, genießen" bietet die Technologieregion Karlsruhe am Sonntag, 30. September, von 10 bis 18 Uhr zum ersten Mal eine Mischung aus den Themenbereichen Industriekultur, Mobilität und Genuss. Wie schon in den vergangenen Jahren sollen die bis zu hundert Programmangebote an etwa 20 Standorten in der gesamten Region besonders Familien ansprechen.

"Staunen über die Natur der Technik" können Besucher des Regionaltags, der seit 2003 mit variierenden Schwerpunktthemen stattfindet, bei der Besichtigung technischer Bauwerke oder Industrieanlagen wie der Iffezheimer Staustufe am Rhein, dem Karlsruher Dampfkraftwerk oder Produktionstätten von Küchentechnik im Kraichgau. In Rastatt wird sich alles um die Wasserkraft drehen.

Kulinarische Genüsse treffen auf technische Raffinessen

Was hinter unserer modernen Mobilität steckt, können Tagestouristen aus der Region im Unimog-Museum in Gaggenau, auf dem Baden-Airpark oder bei der Merkur-Bahn in Baden-Baden erfahren. Das jüngste Mitglied der Technologieregion Karlsruhe, der Landkreis Germersheim, wird in Neuburg gemeinsam mit Rheinstetten-Neuburgweier einen Schwerpunkt auf das Thema Rheinfähre, Fahrrad und Rheinschifffahrt legen. Mit einer City-Karte (drei Zonen) des Karlsruher Verkehrsbundes kann man nach dem Motto "Unterwegs zwischen Natur und Technik" zu Veranstaltungsorten in der ganzen Region fahren.

Kulinarische Genüsse und technische Raffinessen treffen aufeinander, wenn Brauereien und Weingüter nach der dritten Devise des Regionaltags "Genießen mit Natur und Technik" zu sich einladen. In Stutensee werden die Besucher darüber hinaus mit der Kunst des Kaffeeröstens vertraut gemacht. Im letzten Jahr konnte das "Forschungsreich" 70.000 Besucher anlocken (ka-news berichtete). Weitere Informationen sind erhältlich unter der Rufnummer 0721/3550229. (ps/plj)

Meldung vom Sonntag, 11. März 2007  © ka-news 2007



10.3.07
www.baden-online.de
Toter bei Brand in Lahr
Ein 51-Jähriger konnte nur noch tot geborgen werden
10.03.2007 - Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Flugplatzstraße in Lahr ist in der Nacht ein Mann ums Leben gekommen. Auch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte den 51-Jährigen nicht retten. Seine 74-jährige Mutter konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die restlichen Bewohner des Hauses wurden unverletzt evakuiert. Die Lahrer Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf übrige Gebäude, es entstand ein Sachschaden von rund 150 000 Euro.
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Brutal zusammengeschlagen
17-Jähriger von vier Tätern ausgeraubt
Malsch - Opfer einer räuberischen Erpressung wurde ein 17-Jähriger aus Malsch am Samstag gegen 0.50 Uhr. Der Jugendliche war auf dem Heimweg, als er von den vier Tätern im Alter von 16 bis 18 Jahren nach dem Weg gefragt wurde. Sie baten ihn, ihnen den Weg zu zeigen und lockten ihn so in eine dortige Unterführung. Hier schlugen und traten die beiden Haupttäter mit äußerster Brutalität auf den Jugendlichen ein. Sie forderten dann die Herausgabe des Handys und des Geldes des Geschädigten.

Als er ihnen beides ausgehändigt hatte, konnte er aus der Unterführung zu einer in der Nähe wohnenden bekannten Familie flüchten. Von dort verständigte er die Polizei.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen und aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten die vier Täter im Industriegebiet Malsch festgenommen werden. Das Raubgut führten die beiden Haupttäter noch mit sich. Der Geschädigte wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. (pol)
Meldung vom Samstag, 10. März 2007  © ka-news 2007
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Verkehrswarndienst 2006
Enten und Schwäne auf der Autobahn
Stuttgart/Karlsruhe - Im vergangenen Jahr hatte die Landesmeldestelle für den Verkehrswarndienst wieder viel zu tun: Die Zahl der Warnungen ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Wie das Innenministerium am gestrigen Freitag mitteilte, sind die Verkehrsteilnehmer in Baden-Württemberg 24.482 Mal vor Staus oder Gefahren auf den Straßen gewarnt worden - im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um mehr als zehn Prozent.

Schwerpunkt seien Mitteilungen über Gegenstände auf der Fahrbahn gewesen, die im Vergleich zum letzten Jahr einen Anstieg um 32 Prozent verzeichnen. Neben Sesseln, Sofas, Klappbetten und vielen anderen Einrichtungsgegenständen, habe man auch vor einem Lattenzaun auf der A8 bei Karlsbad und einem Heizkörper auf der A5 bei Walldorf warnen müssen. In diesem Zusammenhang betonte das Innenministerium, dass die richtige Sicherung der Ladung ein elementarer Baustein zur Verhütung von Unfällen sei.

Die meisten Staumeldungen im Raum Karlsruhe
Auch bei den Warnungen vor freilaufenden Tieren habe es eine leichte Steigerung von sechs Prozent gegegeben. Besonders spektakulär: eine Schwanenfamilie auf der A61 bei Hockenheim und zwei Entenfamilien auf der A5 bei Heidelberg beziehungsweise der A5 bei Bruchsal, die ihre Ausflüge auf die Autobahn unverletzt überstanden hätten. Ein entlaufender Straußenvogel im Bereich Tübingen sei erst nach drei Tagen wieder eingefangen worden.

Als stau- und gefahrenträchtigste Autobahn in Baden-Württemberg hat sich erneut die A5 mit 5.293 Meldungen erwiesen, dicht gefolgt von der A8 mit 4.827 Meldungen. Der längste Stau wurde auf der A8 mit 40 Kilometern verzeichnet. Die meisten Staumeldungen gab es im vergangenen Jahr für die A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart, die A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe sowie für die A5 zwischen Karlsruhe und Basel. (ps/phf)

Meldung vom Samstag, 10. März 2007  © ka-news 2007



9.3.07
www.baden-online.de
Baden-Airport in Söllingen wird immer beliebter
Rund 53.000 Passagiere im Februar
09.03.2007 - Der Baden-Airport in Söllingen wird immer beliebter.
Laut Betreibergesellschaft bedeuten die rund 53.000 Passagiere im Februar einen Zuwachs von 33,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Weiter hieß es, dass die Städteverbindungen von RyanAir nach Barcelona, Dublin, Marseille, Pisa, Rom und London um 51 Prozent zulegen konnten.
Allein rund 8.200 Passagiere nutzten die neue Verbindung von Söllingen nach Berlin.
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Bioweine aus Baden werden voraussichtlich teurer
Grund: gestiegene Nachfrage an Bioprodukten und knappe Ernten vergangener Jahre
09.03.2007 - Bioweine aus Baden werden in diesem Jahr voraussichtlich teurer.
Man rechne mit einer Verteuerung, weil die biologisch erzeugten Weine aus dem Südwesten demnächst knapp werden, so Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOvin Baden. Grund für die Preiserhöhung seien die knappen Ernten der vergangenen zwei Jahre und die gestiegene Nachfrage an Bioweinen.
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www.badisches-tagblatt.de
Ein nicht stattgefundener Winter beschert Unternehmern hohe Verluste / Die Müllers nehmen Abschied von der Eisbahn
"Wir leben hier von der Hand in den Mund"
Von Gerold Hammes
Schwarzwaldhochstraße - "Die weiteren Aussichten: Einzelne Schneeschauer bei leichtem Dauerfrost. Die Schneehöhe beträgt 210 Zentimeter." Das waren noch Zeiten, als solche Wintersportberichte aus dem Nordschwarzwald in der Zeitung standen. Lange her? Exakt ein Jahr. Am 8. März 2006 maß Heinz Quegwer, staatlich geprüfter Skilehrer auf Unterstmatt, diese Schneehöhe vor seiner Skiverleihhütte. Heute blühen dort die Gänseblümchen.

Kümmerliche 16 Betriebstage schlagen bei Liftbetreiber und Schliffkopf-Hotelier Heiko Fahrner zu Buche. Als "desolat" beschimpft er den Winter, der keiner war. Liederlicher war nur noch jener zum Jahreswechsel 1989/90 mit sechs Tagen. 1969/70 war das gänzlich anders. An 145 Tagen surrte der Lift auf der Unterstmatt-Wiese. Das bedeutet nach den Aufzeichnungen von Heinz Quegwer, der seit 1968 die Wetterdaten und Schneehöhen festhält, einen einsamen Rekord. Selbst am 1. Mai 1970 war noch ein Lift in Betrieb. Kuriosum am Rande: Am 8. März jenes Jahres sowie am 8. März 2006 wurden mit jeweils 210 Zentimetern die höchsten Schneemengen auf Unterstmatt gemessen.

Auch direkt gegenüber, in der "Hochkopf-Stub", hat Liftbetreiber Albert Hörth den Kassensturz im Nu erledigt: "Für so einen Winter mit nur vier Betriebstagen braucht man keine Bilanz zu erstellen. Die Vorlaufkosten waren erheblich höher als die Einnahmen." Sein Fazit: "Außer Spesen nichts gewesen."

Hans Karcher vom Bühlertallift auf Hundseck schaut nur noch nach vorne: "Im nächsten Jahr auf ein Neues. Wir werfen die Flinte nicht ins Korn." Sechs Lifttage hat er stehen. Ärgern kann er sich aber noch mehr über Politiker, die die Diskussion um den Klimawandel befeuern und diesen für neue Steuern, Abgaben und Vorschriften instrumentalisieren wollten.

"Dieser Winter hat richtig Geld gekostet", hat Günter Reidel selbigen bereits abgehakt. Bis zu 40 000 Euro hat er vor jeder Saison Vorlaufkosten. Weil der Loipenförderkreis lediglich 7 500 Euro überweist, ist er auf die Einnahmen aus dem Loipenplakettenverkauf angewiesen. Bei ungefähr 60 Wintersporttagen sind diese fixen Ausgaben erwirtschaftet. In dieser verkorksten Saison konnten die Loipen gerade mal an acht Tagen maschinell gespurt werden. Sämtliche Schulsporttage deutscher und elsässischer Schulen mit weit über 1 000 Eleven fielen sprichwörtlich ins Wasser. Miserabler war die Bilanz nur 1989/90 mit fünf Betriebstagen.

Was Reidel ("Wir leben hier oben von der Hand in den Mund"), der seit über 30 Jahren für die Loipenpräparierung zwischen Herrenwies und Ruhestein zuständig ist, außerdem schmerzt: Im vergangenen Jahr hat er 30000 Euro in seinen Skiverleih investiert. Von Amortisation keine Spur.

Ärgerlich, aber so überraschend auch wieder nicht: "Es gab schon immer milde Winter, und die wird es künftig immer wieder mal geben." Ein derart extrem schneereicher und langlebiger Winter wie der vergangene sei ebenfalls die Ausnahme. Die ganze Aufgeregtheit und Horrorszenarien über die Klimaerwärmung kann er schon gar nicht nachvollziehen.

Einen besseren Abgang hätten sich auch Uschi und Karl Christian Müller gewünscht. 30 Jahre lang haben sie die Eisbahn beim Wiedenfelsen betrieben. Jetzt geht es in "Rente". Sie meinen: "Dieser Winter war für einen Abschied nicht standesgemäß". Bis auf wenige Tage liefen die Kühlmaschinen zwischen dem 16. Dezember und 25. Februar auf Hochtouren. Je nach Wetterlage und Temperatur musste Müller (72) mitten in der Nacht raus aus dem Bett, um mit dem Feuerwehrschlauch die 28 mal 56 Meter große Eisfläche aufzubauen: "So geschunden habe ich mich noch nie. Diese Schufterei kann sich ein Außenstehender gar nicht vorstellen." Verlief das Weihnachtsgeschäft noch ordentlich, brachte der weitere Verlauf des mildesten Winters seit der Aufzeichnung von Wetterdaten enorme Einbußen als Folge der hohen Energiekosten für die Kühlung.

Im Dezember 1976 hatte auf dem Steinbruchgelände, auf dem in besten Zeiten über 100 Steinmetze - zum Großteil italienische Gastarbeiter - Granit abbauten, alles begonnen. Es sollte ein zweites Standbein neben dem Hotel Wiedenfelsen werden, das Uschi und Karl Christian Müller betrieben. Nun, 30 Jahre später, räumen beide das Eisstübchen, in dem die Eisstockschützen, Hockey-Cracks oder Pirouetten-Sternchen gerne noch einen "Absacker" nahmen. "Auch wenn viel Arbeit damit verbunden war: Es hat unheimlich viel Spaß gemacht", zieht Uschi Müller eine rundum zufriedene Bilanz über die Eiszeit: "Dass sie mir fehlt, werde ich vielleicht erst im nächsten Winter merken."

Karl Christian Müller ist auch ein wenig stolz darauf, dass er und Gattin Uschi die beiden Eishallen in Achern und Rastatt überlebt haben. Ein Interessent, der auf dem Wiedenfelsen ihre Nachfolge antreten soll und entsprechende Erfahrung mitbringt, hat die Schlittschuhe bereits geschnürt. Unterschrieben ist gleichwohl noch nichts. Im Übrigen gilt die Volksweisheit: "Der nächste Winter kommt bestimmt." Und der kann nur besser werden. Eigentlich.
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Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord bewilligt Zuschuss für Erlebnispfad zum Thema Wasser in Forbach / Alleinstellungsmerkmal
Auf einer Hängebrücke über die Raumünzach
Forbach (stj) - Die Ferienregion bekommt eine neue Attraktion: In Raumünzach entsteht ein Erlebnispfad rund um das Thema Wasser. Darauf hatte sich der Forbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag geeinigt - allerdings vorbehaltlich der Zuschussbewilligung des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Der tagte gestern in Dobel und gab dem Vorhaben grünes Licht.

Das Murgtal kann sich glücklich schätzen, denn auf Grund der in diesem Jahr geringeren finanziellen Möglichkeiten des Naturparks sind unter anderem Themen- und Lehrpfade Opfer des Sparbeschlusses geworden. Der Antrag aus Forbach, einen solchen Pfad zum Thema Wasser errichten zu wollen, erreichte den Naturpark aber schon im vergangenen Jahr - und wurde damals positiv bewertet. Das Projekt ließ sich jedoch 2006 nicht realisieren, weshalb es nun erneut auf dem Maßnahmenkatalog auftauchte. "Da standen wir im Wort", erklärte Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, gestern im BT-Gespräch.

Für Forbach bedeutet das ein neues Alleinstellungsmerkmal. "Das ist eben was, das andere nicht haben", betonte Gemeinderat Andreas Wacker. Auch sein Ratskollege Rainer Fritz meinte, dass sich diese Attraktion sicherlich auszahlen werde: "Wir müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen" - nur so könne man in Forbach einen funktionierenden Tourismus dauerhaft sicherstellen. Und Wasser gehört sicherlich zu den Stärken der flächenmäßig größten Landkreisgemeinde. Die Murg, der Bachverlauf von Raumünzach und Schwarzenbach mit dem Höhepunkt des Wasserfalls in der Mitte, das Raumünzachwerk und die Schwarzenbach-Talsperre bilden einen idealen Standort für einen entsprechenden Erlebnispfad, der für Jung und Alt interessant sein dürfte. Sogar das sprichwörtliche Salz in der Suppe fehlt nicht: Zum Überqueren der Raumünzach soll eine Hängebrücke errichtet werden.

Dennoch ist eine solches Projekt nicht ganz risikofrei, meinte auch Bürgermeister Kuno Kußmann. Mehrere Gemeinderäte erwähnten den Unmut einiger Bürger, die nicht unbedingt begeistert über eine entsprechende Investition seien und sich darüber beklagten, dass die Pflichtbereiche vor der eigenen Haustür vernachlässigt würden. Immerhin kostet das Projekt 45000 Euro, wovon die Gemeinde die Hälfte zu schultern hat. Letztendlich komme aber ein erfolgreiches Tourismuskonzept allen Bürgern Forbachs zugute.

Zugute kommt der neue Erlebnispfad sicherlich auch der örtlichen Gastronomie. Durch den Stadtbahn-Haltepunkt Raumünzach, in dessen unmittelbarer Nähe der Erlebnispfad beginnt, ist zudem eine optimale Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet.

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swr
Hagenau/Karlsruhe
Regionaler ÖPNV soll besser werden
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Öffentlichen Personen-Nahverkehr ist Thema einer Veranstaltung heute Nachmittag in Hagenau im Elsass. Dabei diskutieren Experten und Politiker die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen dem Mittleren Oberrhein, der Südpfalz und dem nördlichen Elsass.
Unter anderem wird auch an eine Ausweitung des S-Bahn-Verkehrs des Karlsruher Verkehrsverbunds gedacht.
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Freiburg
Milchbauern protestieren gegen Dumping-Preise
Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband hat massive Kritik an einer Lebensmittel-Preisaktion der EDEKA-Gruppe geübt. Diese verkaufe Fruchtjoghurt zu Billigstpreisen, so der Vorwurf. Die Absicht des Unternehmens, auf diese Weise Kunden anzulocken, sei unmoralisch und Werte zerstörend.
In Donaueschingen versuchten Milchbauern, alle Billig-Joghurts in einer Edeka-Filiale aufzukaufen und an Bedürftige zu verschenken. Mit einem Preis von 19 Cent für den 150 Gramm-Becher Joghurt werde dem Verbraucher eine völlig falsche Vorstellung von dem Wert des Produktes vermittelt, so die Bauern. Die Landwirte bekämen zur Zeit im Durchschnitt nicht einmal 28 Cent für den Liter Milch. Vor drei Jahren seien es noch fast 34 Cent gewesen. Der heutige Preis liege unter den Herstellungskosten.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehalter (BDM) fordert, die gefährdete Quotenregelung zu erhalten und die Milchmenge weiter zu verringern. Zudem müsse der europäische Markt vor Importen geschützt und ein Milchpreis von 40 Cent pro Liter für die Bauern durchgesetzt werden. Ab Oktober wollen die BDM-Mitglieder notfalls keine Milch mehr liefern. Der Bundesverband Deutscher Milchviehalter gehört zu einem europaweit agierenden Verbund der Milchbauern.



8.3.07
www.baden-online.de
Erneut schwerer Unfall auf der A5 Höhe Achern
Opfer wird im Wrack eingeklemmt, aber nur leicht verletzt
08.03.2007 - Nach dem Massenunfall vor zwei Tagen hat sich heute Vormittag erneut ein schwerer Unfall auf der A5 Höhe Achern ereignet.
Der Fahrer eines niederländischen LKW hatte das Stauende zu spät erkannt.
Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog er den Lastzug nach links.
Dabei prallte er mit einem von hinten kommenden PKW zusammen, der nicht mehr ausweichen konnte.
Obwohl das Auto unter den LKW geriet und völlig demoliert wurde, wurde der Fahrer nur leicht verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.
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Neue Gesellschafterstruktur bei den Peterstaler Mineralquellen
Bisherige Gesellschafter haben Anteile an zwei neue Eigentümer verkauft
08.03.2007 - Neue Gesellschaftsstruktur bei den Peterstaler Mineralquellen.
Rückwirkend zum 1. Januar hat das Unternehmen die Besitzverhältnisse geändert.
Die bisherigen Gesellschafter haben ihre Anteile an zwei neue Eigentümer verkauft.
Neuer Hauptgesellschafter wird Alexander Schreibeisen aus Kehl.
Weiterer Gesellschafter und Geschäftsführer bleibt Günther Huber.
Peterstaler ist mit jährlich 160 Millionen verkauften Flaschen eines der erfolgreichsten Mineralbrunnenunternehme in Deutschland.
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150 000 Euro Sachschaden bei Scheunenbrand in Achern-Fautenbach
Brandursache bislang noch unklar
08.03.2007 - In Achern-Fautenbach ist gestern Abend eine 200-Jahre-alte Scheune abgebrannt. An dem mittlerweile einbruchgefährdeten Gebäude entstand ein Sachschaden von 150 000 Euro. Nach ersten Ermittlungen brach das Feuer im vorderen Teil der Scheune aus von dort griffen die Flammen sehr schnell auf den Dachstuhl über. Durch den schnellen Eingriff der Polizei konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude in dem dicht bebauten Gebiet verhindert werden. Die Brandursache ist bislang noch unklar.
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Neue Sonderausstellung bei den Vogtsbauernhöfen Gutach
Saison 2007 steht im Zeichen des Schwarzwaldmädels
08.03.2007 - Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach im Kinizigtal startet am 25. März in die neue Saison. Als Neuheit wird bis zum 4. November die Sonderausstellung "Schwarzmädel - Ansichten einer Bilderbuchschönheit" mit in das Programm aufgenommen. Die Ausstellung wird anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Operette "Schwarzwaldmädel" präsentiert und stellt künstlerische Ansichten und in Bild festgehaltene Erinnerungen gegenüber. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
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Bau des neuen Hotels im Europa-Park nimmt immer mehr Formen an
Bereits Mittwoch ist das Richtfest
08.03.2007 - Der Bau des neuen Europa-Park-Hotels nimmt immer mehr Formen an. Wie eine Parksprecherin heute am Vormittag bekannt gab, wird am kommenden Mittwoch Richtfest gefeiert. Eröffnung soll im Juli 2007 sein. Das neue 4-Sterne-Hotel befindet sich im spanischen Themenbereich und ähnelt einem alten Kloster. Zu Spitzenzeiten sind rund 200 Leute auf der Baustelle beschäftigt. Mit dem neuen Hotel werden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen
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swr
Freiburg
Badenova kündigt Gaspreissenkung an
Der südbadische Energieversorger Badenova senkt zum ersten April die Gaspreise. Als Begründung nennt das Unternehmen stark gesunkene Ölpreise, da der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt ist. Der Preisrückgang beträgt 3,2 % oder 0,2 Cent pro Kilowattstunde. Von der Senkung der Bezugspreise profitieren aber nur Kunden, die mehr als 18.000 Kilowattsunden Gas im Jahr verbrennen.
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Karlsruhe
Vorbestrafter Langfinger bestiehlt Landesarchiv
Ein vorbestrafter Dieb, der im Landesarchiv Karlsruhe angestellt war, hat mehr als 500 Akten, Dokumente und Urkunden im Wert von etwa 100.000 Euro gestohlen. Der Mann wurde verhaftet, nachdem sich potentielle Käufer beim Archiv meldeten, weil ihnen die Herkunft der angebotenen Stücke dubios erschien.
Insgesamt seien von den entwendeten Stücken lediglich 28 Dokumente wieder zurückgegeben worden, teilte Archivleiter Volker Rödel mit. Den Rest werde man wohl schwerlich zurückerhalten. Der Täter habe die Dokumente vermutlich vor allem auf Flohmärkten und bei einschlägigen Händlern verhökert. "Das bekommt man dann nur selten wieder", sagte Rödel. Er habe aber noch Hoffnung, dass der Dieb nach der Eröffnung des Verfahrens "plaudern" und das eine oder andere Dokument wieder auftauchen werde.

Bei den gestohlenen Schriften handelt es sich nach Angaben des Stuttgarter Wissenschaftsministeriums "wohl um Eigentum des Hauses Baden, das als Dauerleihgabe im Archiv lagerte". Vor allem sind es Stücke aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert zur Geschichte Badens und der Adelsfamilie.

Freigänger aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bruchsal wurden seit 2001 im Karlsruher Archiv eingesetzt um die empfindlichen Dokumente neu in licht- und luftdichte Kartons zu verpacken. "Meine Bedingung damals war, dass wir keine wegen Eigentums- und Sittendelikten vorbestraften Arbeiter zugeteilt bekommen", so Rödel. "Das ist jetzt voll danebengegangen." Nach dem Diebstahl habe er die bis dahin sehr erfreuliche Zusammenarbeit mit der JVA eingestellt. Inzwischen würden Hilfskräfte auf Ein-Euro-Basis die Arbeiten erledigen.



7.3.07
www.baden-online.de
Polizei Achern/Oberkirch nimmt 19-Jährigen fest
Mann muss wegen räuberischer Erpressung noch 500 Tage Restjugendstrafe absitzen
07.03.2007 - Die Polizei Achern/Oberkirch hat einen 19-Jährigen festgenommen, der wegen räuberischer Erpressung gesucht worden war.
Der junge Mann muss noch 500 Tage Restjugendstrafe absitzen.
Längere Zeit hatte er sich vor der Polizei verstecken können.
Jetzt jedoch wurde er bei der Durchsuchung einer Wohnung in seinem Versteck gefunden.
Längere Recherchen und Fahndungsmaßnahmen hatten die Beamten nach eigenen Angaben auf die Spur des Mannes gebracht.
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Ralf Becker bleibt Co-Trainer beim Karlsruher SC
Vertrag bis Juni 2009 verlängert
07.03.2007 - Ralf Becker bleibt Co-Trainer beim Karlsruher SC.
Der 36-jährige Ex-Profi hat jetzt seinen Vertrag als Assistent von Edmund Becker bis Juni 2009 verlängert.
Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Becker sehr gut in das Team passe.
Er liefere exzellente Arbeit ab, sowohl auf dem Platz als auch im Bereich der Spielbeobachtung, so KSC-Manager Rolf Dohmen.
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Spatzen werden in der Ortenau immer seltener
Naturfreunde sind aufgerufen, geeignete Nisthilfen aufzuhängen
07.03.2007 - Spatzen werden in der Region immer seltener. Das hat nun eine Sprecherin der Nabu-Gruppe Offenburg bestätigt. Vor allem die Bestände des Haus- und Feldsperlings seien in den letzten Jahren rapide zurückgegangen. Als Grund wurde der Mangel an Insekten, der Verlust naturnaher Wege- und Strassenränder sowie der enorme Rückgang an Nutzgärten aufgezählt. Aus diesem Grund sind Naturfreunde aufgerufen, spatzenfreundliche Nistkästen aufzuhängen
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Erstes Seminar für Wein-Guides wurde gut besucht
40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmten sich gestern auf Schloss Ortenberg auf ihre Ausbildung ein
06.03.2007 - Erste Lehrstunde für Wein-Guides ist gut besucht worden. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich gestern auf Schloss Ortenberg auf die bevorstehende Ausbildung eingestimmt. Auf dem Programm stand ein Überblick über die Ausbildungsinhalte, wie Weinkenntnis, Terroir und Geschichte und die richtige Präsentation eines guten Tropfens.
Die Ausbildung der Wein-Guides sei ein weiterer Schritt, den Weintourismus in der Region zu stärken, so Landrat Klaus Brodbeck.
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swr
Karlsruhe/Baden-Baden
Bevölkerung altert weiter
Die Bevölkerung im Landkreis Karlsruhe wird immer älter. Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes wird das Durchschnittsalter im Jahr 2025 auf 46,5 Jahre ansteigen. Aktuell liegt es bei 41,7 Jahren. Die Bevölkerungszahl im Landkreis Karlsruhe wird voraussichtlich stabil bleiben. Die Bevölkerung im Stadtkreis Baden-Baden wird nach dem Berechnungen im Jahr 2025 mit 49,1 Jahren im Durchschnitt am ältesten sein.
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Rastatt
Stahlseil über Brücke gespannt
Unbekannte haben am frühen Morgen ein Stahlseil über die Brücke des Schachtelbachs beim Arbeitsamt gespannt. Ein Fahrradfahrer erkannte die Falle rechtzeitig und informierte die Polizei. Die Beamten suchen Zeugen, die möglicherweise etwas verdächtiges beobachtet haben.
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Keine Lockerung der Spirituosen-Verordnung
Den in Deutschland produzierten Schnäpsen dürfen auch in Zukunft keine künstlichen Aromastoffe beigemischt werden. Eine von der Europäischen Union angestrebte Lockerung der Spirituosen-Verordnung sei vom Tisch, teilte der Bundesverband der Obstverschlussbrenner heute in Freiburg mit. Das für Obst-
und Weinbrände, für Wodka und Korn geltende Reinheitsgebot bleibe damit in Kraft. Profitieren werde davon der Verbraucher. Er könne so weiterhin mit unverfälschten Schnäpsen rechnen.
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Basel
Käfer überlebte Eiszeiten
Forscher haben am Rheinufer eine Käferart entdeckt, die seit mehr als 2 Milllionen Jahren unbemerkt in Basel lebt. Der sogenannte Erdrüsselkäfer hat keine Augen und ist flugunfähig. Er lebt in der Erde und dürfte durch günstige örtliche Bedingungen die Eiszeiten überlebt haben. Der Zufallsfund gilt als Sensation. Es ist der erste in Mitteleuropa.
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Autofahrer schwer verletzt
Mit Elektromobil überschlagen
Rheinstetten-Mörsch - Schwere Verletzungen erlitt ein 36 Jahre alter Fahrzeuglenker am gestrigen Nachmittag auf der Landesstraße 566 bei Mörsch. Während der Fahrt in Richtung Rheinstetten war der Mann gegen 16.30 Uhr mit dem Vorderrad seines dreirädrigen Elektromobils, wohl infolge von Unachtsamkeit, in den rechten Grünstreifen geraten. Beim Gegenlenken übersteuerte er dann, kam nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit dem Fahrzeug.

Aufgrund von Kopf- und Schnittverletzungen kam der 36-Jährige mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Karlsruher Klinik. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf etwa 2.500 Euro. (pol)

Meldung vom Mittwoch, 7. März 2007  © ka-news 2007



6.3.07
www.baden-online.de
Tödlicher Unfall auf der A5 Höhe Achern
Autofahrer stirbt bei Massenkarambolage, zwei weitere Personen schwer verletzt
06.03.2007 - Tödlicher Unfall auf der A5 bei Achern.
Bei einer Massenkarambolage fuhren gegen 11.30 Uhr insgesamt fünf LKW und PKW aufeinander. Dabei wurde der 59-jährige Fahrer eines PKW so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Zwei weitere Personen, ein 35-jähriger Mann und eine 70-jährige Frau, wurden schwer bzw. lebensgefährlich verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf 80.000 Euro.
Ergänzung:
06.03.2007 - Weitere Verletzte bei tödlichem Unfall auf der A5 bei Achern.
Bei einer Massenkarambolage fuhren heute Mittag insgesamt fünf LKW und PKW aufeinander. Dabei wurde der 59-jährige Fahrer eines PKW so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Zwei weitere Personen, ein 35-jähriger Mann und eine 70-jährige Frau, wurden schwer bzw. lebensgefährlich verletzt. Bei einem Folgeunfall wurde ein weiterer Mann schwer verletzt. Er fuhr mit seinem Transporter in das Stauende hinein und wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der entstandene Schaden beträgt bislang über 80 000 Euro.
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Elsässischer Wein wird im Ausland immer beliebter
Umsatzzahlen um ein Vielfaches gestiegen
06.03.2007 - Elsässer Weine werden im Ausland immer beliebter. Mit insgesamt 148 Millionen verkauften Flaschen Wein und Schaumwein konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 2,3 Prozent verzeichnet werden. Insbesondere im Export behauptet sich der elsässische Wein mit einem generellen Plus von 6,3 Prozent. Grösster europäischer Kunde ist Belgien, gefolgt von England, Deutschland und Dänemark. Nach erfolgreichen Werbekampagnen in Amerika und Kanada stiegen auch dort die Exportzahlen um ein Vielfaches
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Etwas mehr Unfälle, aber weniger Tote und Verletzte
Verkehrsunfall-Jahresbilanz 2006 für die Ortenau wurde heute veröffentlicht
06.03.2007 - Etwas mehr Unfälle, aber weniger Tote und Verletzte – so lässt sich die Verkehrsunfallbilanz in der Ortenau im Jahr 2006 auf einen Nenner bringen.
Wie die Polizeidirektion Offenburg am Vormittag bekannt gab, gab es insgesamt 24 Tote, so wenige wie noch nie innerhalb eines Jahres seit Bestehen des Ortenaukreises.
Insgesamt kam es auf den Ortenauer Straßen zu 7.012 Unfällen, die Autobahnunfälle nicht mitgerechnet.
Das sind nur 0,5 Prozent mehr als 2005.
Die größte Unfallgefahr besteht laut Statistik in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr.
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swr
Vogtsburg im Kaiserstuhl
Erstmals seit knapp 100 Jahren Wildkatzen im Land
In Baden-Württemberg sind erstmals seit fast 100 Jahren wieder Wildkatzen nachgewiesen worden. Aber: Die beiden Tiere, die als "Belegexemplare" dienten, wurden überfahren. Dennoch geht das Landwirtschaftsministerium davon aus, dass weitere Exemplare im Land leben.
Die beiden Wildkatzen lebten am Kaiserstuhl (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), teilte Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) mit. Sie waren von Autos überfahren worden und anschließend untersucht worden. Anhand äußerer Merkmale und genetischer Untersuchungen seien sie eindeutig als Wildkatzen identifiziert worden, hieß es weiter. Die Herkunft der beiden Tiere ist ungeklärt. Sie könnten aus den benachbarten Vogesen zugewandert sein. Dort existiert eine etablierte Wildkatzenpopulation.
Nachweis durch "Wildtier-Monitoring"
Der aktuelle Nachweis gelang im Rahmen des so genannten Wildtier-Monitorings der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg. Mehrere Katzen, die bei Verkehrsunfällen ihr Leben ließen, wurden untersucht. Bei zwei Tieren - weiblich und männlich - hat sich nun bestätigt. In den vergangenen Jahren waren zwar immer wieder angebliche Wildkatzen in Baden-Württemberg gesichtet worden. Einen amtlich bestätigten Nachweis hat es bislang aber nicht gegeben. Alle untersuchten Todfunde und Museumsmaterialien aus der Zeit nach 1912 stellten sich als Hauskatzen heraus.
Letzte Exemplare offenbar 1912 erlegt
Ursprünglich waren die scheuen Tiere in fast ganz Mitteleuropa verbreitet. Nach Auskunft von Minister Hauk waren Wildkatzen noch im 17. und 18. Jahrhundert überall in den Wäldern Baden-Württembergs anzutreffen. Die vermutlich letzten Exemplare im Land seien 1912 in der Nähe von Mühlacker bei Lienzingen (Enzkreis) und in Leutershausen bei Hirschberg (Rhein-Neckar-Kreis) erlegt worden. Die letzten Rückzugsgebiete um 1900 waren im Schwäbisch-Fränkischen Wald, im Gebiet Stromberg-Heuchelberg, im Schönbuch, auf der Ostalb sowie in Teilbereichen des Nordschwarzwaldes. Seit 1912 galt die Wildkatze in Baden-Württemberg als ausgerottet.
Ziel der Landesregierung sei die Wiederansiedlung heimischer Tierarten, sagte Hauk. Hierzu gehöre auch die Wildkatze. Für den Mensch seien Wildkatzen ungefährlich, denn sie seien äußerst scheu und hielten sich nur im Wald auf.
Zusatz:
Wildkatzen sind grau getigert, haben einen buschigen Schwanz mit schwarzen Ringeln und schwarzer Spitze, zusätzlich einen schwarzen Aalstrich auf dem Rücken. Sie sind geringfügig größer als Hauskatzen.
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Uran-Pellets im Garten
Karlsruher Experten sollen Herkunft klären
Karlsruhe - Die in einem Garten im niedersächsischen Lauenförde gefundenen Uran-Pellets wurden in das Europäische Institut für Transurane in Karlsruhe gebracht. Die Karlsruher Experten sollen die Herkunft der 14 strahlenden Stücke eindeutig klären. Mit einem Spezialtransporter kamen sie bereits am Freitag im Badischen an. Es werde etwa eine Woche dauern, bis die Herkunft der Pellets geklärt ist. Bekommen hat der 45-jährige Gartenbesitzer die Pellets bereits 1991 von einem Bekannten aus der Paderborner Drogenszene. Er habe zeigen wollen, wie einfach mal an radioaktives Material komme. (hok)
Meldung vom Dienstag, 6. März 2007  © ka-news 2007
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Natur- und Landschaftsbilder aus den Regionen Schwarzwald und Oberrhein
Pressemitteilung von: Naturfotografie - Michael Sauer
Veröffentlicht am 06.03.2007 10:39:35 - Tourismus, Auto & Verkehr
 (openPR) - Hochwertiges Bildmaterial aus dem süddeutschen Raum bietet der Fotograf Michael Sauer. Auf der Internetseite www.naturfoto-schwanau.de findet der Besucher Aufnahmen aus den Regionen Schwarzwald, Ortenau, Baden und entlang des Oberrhein. Die stimmungsvollen Landschafts- und spannenden Detailaufnahmen zeigen einen Querschnitt durch die vielfältige Natur in der Region. Die Auswahl an Motiven ist groß und reicht von den Schwarzwaldgipfeln bis zu den Auen am Rhein. Neben Landschaftsfotografien umfasst das Portfolio Aufnahmen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Seine Bilder werden regelmäßig in Zeitschriften, Kalendern, Unternehmenspublikationen und im Bereich Werbung veröffentlicht. Für alle Aufnahmen ist der Erwerb von Bildnutzungsrechten möglich. Außerdem können hochwertige Poster- oder Leinwanddrucke in allen gängigen Formaten bestellt werden. Zu den genannten Regionen sind Text- und Bildreportagen verfügbar.
Auf Anfrage bietet Michael Sauer Naturfotografie-Workshops, Fotoexkursionen und Bildvorträge an.
Download-Bildkatalog (Motivauswahl):
www.naturfoto-schwanau.de/download/Naturfoto-Schwanau_Bildkatalog2007.pdf



5.3.07
www.baden-online.de
Ausbildung zu Wein-Guides beginnt heute
Künftige Experten dürfen nach Abschluss in der Ortenau und im Kreis Rastatt Weinexkursionen anbieten
05.03.2007 - Der Ortenaukreis und der Landkreis Rastatt beginnen heute mit der Ausbildung sogenannter Wein-Guides.
Diese können nach sechsmonatiger Ausbildung Weinexkursionen für Touristen anbieten.
Die Ausbildung der Wein-Guides sei ein weiterer Schritt, den Weintourismus in der Region zu stärken, so die Landräte Klaus Brodbeck und Jürgen Bäuerle.
Sie haben das Projekt gemeinsam ins Leben gerufen.
Wein-Guide kann werden, wer sich für Wein, Tourismus, die Kulturlandschaft und deren Geschichte interessiert und mehr darüber lernen möchte.
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Mondfinsternis am Samstag war in der Region optimal zu sehen
Mond war eine Stunde und 14 Minuten im Kernschatten der Erde
05.03.2007 - Die Mondfinsternis am Samstag ist in der Region optimal zu sehen gewesen.
Das gab ein Experte aus Umkirch bekannt.
Laut Wolfgang Steinicke sah man zwischen Freiburg und Baden-Baden den Mond nicht völlig verfinstert, sondern rötlich-braun.
Dies sei entstanden, weil die Strahlen der Sonne in der Erdatmosphäre gebrochen und in Richtung Mond abgelenkt worden seien, so Steinicke.
Auf dem Langenhard bei Lahr hatte sich am Samstag Abend der Astronomische Verein Ortenau zur Beobachtung des Spektakels getroffen.
Die nächste Mondfinsternis ist am 28. Februar 2008.
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Ermittlungserfolg des Polizeipostens Oberkirch
Flüchtiger Strafgefangener wieder hinter schwedischen Gardinen
04.03.2007 - Durch die Ermittlungen der Beamten des Polizeipostens Oberkirch sitzt ein flüchtiger Strafgefangener jetzt wieder hinter "schwedischen Gardinen". Der 20-Jährige war nach einem Hafturlaub nicht mehr in die Vollzugsanstalt zurückgekehrt. Die Polizei konnte den MAnn in der Wohnung eines Freundes im Stadtgebiet Oberkirch festnehmen. Sein nächster Ahfturlaub dürfte jetzt ein wenig auf sich warten lassen, so die Polizei.
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swr
Karlsruhe
Autobahnausfahrt Karlsruhe-Nord eingeweiht
Nach drei Jahren Bauzeit ist am Mittag der Autobahnanschluss Karlsruhe-Nord eröffnet worden. Die neue Ausfahrt ist Teil der geplanten Nordtangente. Der rund 11 Millionen Euro teure Anschluss wurde zum Teil von Firmen mitfinanziert, die in den umliegenden Industriegebieten angesiedelt sind. Anwohner im Stadtteil Hagsfeld befürchten deutlich mehr Verkehr in ihrem Ort und fordern einen zügigen Weiterbau der Nordtangente. Bürger aus anderen Stadtteilen lehnen dies ab.
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Sölden, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
Falscher Alarm
Mit einem indischen Reinigungsritual hat ein 33 Jahre alter Mann Nachbarn und Rettungsdienste erschreckt. Der Mann verbrannte auf dem Fenstersims in einem Gefäß einen Kuhfladen. Wegen der Rauchentwicklung und der Spiegelung im dahinter liegenden Fenster befürchteten Nachbarn einen größeren Wohnungsbrand. Sie alarmierten die Feuerwehr. Ein Löschzug, der Rettungsdienst und die Polizei rückten aus. Die Rettungskräfte konnten aber schnell wieder abziehen - der brennende Kuhfladen musste nicht gelöscht werden.
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Kräftiges Gelb als Frühlingsbote
Serie über heimische Frühblüher beschäftigt sich heute mit der beliebten Osterglocke
Der Frühling kommt in großen Schritten: In den Wäldern der Ortenau treiben die heimischen Frühblüher immer weiter aus, und auf innerstädtischen Grünflächen und Pflanzenbeeten erfreut uns ein Blütenmeer aus Krokussen, Stiefmütterchen und anderen bunten Blumen, etwa der Osterglocke.
05.03.2007 - Ortenau. Zu den beliebten Frühblühern gehört die Osterglocke oder Gelbe Narzisse (wissenschaftlich: Narcissus pseudonarcissus). Dass diese bis zu 40 Zentimeter hohe Zwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse schon zu Beginn der kirchlichen Fastenzeit ihre Blütenpracht entfaltet hat, hängt allerdings weniger mit dem in diesem Jahr relativ späten Termin des Osterfests als vielmehr mit der anhaltend milden Witterung der vergangenen Wochen und Monate zusammen. Derzeit kann man hunderte Exemplare dieser beliebten Schnitt- und Zierpflanze in Vorgärten und auf innerstädtischen Grünanlagen, aber auch entlang vieler Straßenränder bewundern.
Die Bezeichnung »Narzisse« stammt aus der Sagenwelt: Der griechische Held Narziss war von solcher Schönheit, dass sich Jungfrauen in ihn verliebten. Narziss jedoch erwiderte ihre Liebe nicht, sondern hatte nur Augen für sich selbst. Der Legende nach beschlossen die Götter, ihn für seine Eigenliebe zu bestrafen: Als er sein Spiegelbild in einem Fluss betrachtete, wurde er von seiner eigenen Schönheit so entzückt, dass er ins Wasser fiel und ertrank. Beim anschließenden Versuch, den Leichnam zu verbrennen, entrückten die Flammen und hinterließen eine Narzisse. Im Wort »Narzisse« steckt aber auch der griechische Begriff für »betäuben« – eine Anspielung auf die hautreizende Wirkung des Pflanzensaftes, der im Altertum als Heilmittel gegen Hautkrankheiten und Geschwüre verwendet wurde. Osterglocken, insbesondere ihre Zwiebeln, enthalten giftige Stoffe aus der Gruppe der Alkaloide; auch das Blumenwasser ist giftig. Vergiftungserscheinungen sind unter anderem Erbrechen und Durchfall. Der Verzehr größerer Mengen von Zwiebeln kann tödlich enden.
Bei den im Fachhandel erhältlichen Osterglocken handelt es sich um Zucht- und Kulturformen der wilden Gelben Narzisse, deren Heimat das westliche Europa ist. Nach Osten kommt die Pflanze in der freien Natur bis in die Eifel vor, an einigen Stellen auch in den Vogesen. Wild wachsende Gelbe Narzissen sind allerdings selten und daher geschützt. Auch im Ortenaukreis sieht man vereinzelt Osterglocken, die außerhalb wachsen. Das sind dann verwilderte Kulturpflanzen.
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4.3.07
www.baden-online.de
Briefkastenknacker unterwegs
Etwa 50 Briefkästen aufgebrochen und Post gestohlen
04.03.2007 - In der Nähe von Freiburg haben am Wochenende Briefkastenknacker gewütet. In einem Wohnhaus wurden fast 50 Briefkästen aufgebrochen und die Post gestohlen. Motive zu dieser Tat sind bislang nicht bekannt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.
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Der Umwelt wegen sonntags ohne Auto?
Karlsruhe - Die Deutschen scheinen umzudenken. Als Zeichen gegen die Klimaerwärmung würden 65 Prozent der Deutschen zumindest am Sonntag auf das Auto verzichten. Das ergab eine Umfrage des Emnid-Instituts. 34 Prozent der Befragten konnten sich auch das nicht vorstellen. Sie wollen immer die Freiheit auf vier Rädern, auch sonntags. Und was wollen unsere Leser? Können Sie sich einen autofreien Sonntag vorstellen? Machen Sie mit bei der aktuellen ka-news-Umfrage auf unserer Startseite. (hok)
Meldung vom Sonntag, 4. März 2007  © ka-news 2007
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Bewegte Geschichte
Keine Oldtimer in der Innenstadt
Karlsruhe - "Karlsruhe ist nicht nur für seinen vorbildlichen ÖPNV berühmt, hier stand auch die Wiege des Automobils", verkündete das Stadtmarketing zum Stadtgeburtstag 2006. Zum Festprogramm gehörte auch ein Festkorso mit Oldtimern aus allen Epochen. Es könnte der letzte gewesen sein, denn mit Inkrafttreten der Feinstaubplaketten-Verordnung droht den Oldtimern ein Fahrverbot in der Innenstadt.
Meldung vom Sonntag, 4. März 2007  © ka-news 2007
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swr
Östringen
Mann bei Sturm von Baum erschlagen
Ein 31-jähriger Mann ist gestern in Östringen (Kreis Karlsruhe) bei Holzarbeiten von einem Baum erschlagen worden. Der Baum war durch den Sturm gelockert worden. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt.

Die Männer hatten in einem Waldstück Holz für den privaten Gebrauch gesägt. Dabei stürzte nach einem heftigen Windstoß ein Baum um. Für den 31-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, sein 35-jähriger Begleiter zog sich schwere Verletzungen zu. An den anschließenden Rettungsarbeiten waren rund 35 Helfer beteiligt. Ihre Arbeit wurde dabei immer wieder durch starke Böen behindert. Es war befürchtet worden, dass weitere Bäume umstürzen könnten.

Die Feuerwehren waren im nördlichen Landkreis von Karlsruhe bis in die Abendstunden im Einsatz, um umgestürzte Bäume oder abgerissene Verkehrsschilder zu entfernen.



3.3.07
swr
Rastatt/Stuttgart
Unterstützung im Sprachunterricht-Streit
Der Integrationsbeauftragte des Landes, Justizminister Ulrich Goll, unterstützt die Stadt Rastatt in ihrer Haltung gegen den muttersprachlichen Unterricht an städtischen Schulen. Goll fordert ebenfalls eine Stärkung der Sprachkompetenz in Deutsch für Migrantenkinder statt eines Zusatzangebots in der Muttersprache. Die Stadt Rastatt fühle sich durch die Unterstützung des Integrationsbeauftragten in ihrem Handeln bestätigt und zugleich ermutigt, ihre Politik zur Integration von Migrantenkindern und deren Sprachförderung in Deutsch fortzuführen, erklärte Rastatts Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker in einer Pressemitteilung.
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Baden-Baden
Kulturpreis für Burda-Museum
Der Kultur-Projekt-Preis der Europäischen Kulturstiftung "Pro Europa" geht an den Kunstsammler Frieder Burda und sein gleichnamiges Museum in Baden-Baden. Die undotierte Auszeichnung wird am 16. März im Museum Frieder Burda verliehen. Mit Burda werde eine engagierte europäische Persönlichkeit geehrt, sagte Ernst Seidel, der Präsident der Stiftung mit Sitz in Freiburg. Burda habe sich große Verdienste um Kunst und Kultur erworben.
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Tourismusbranche im Schwarzwald muss Umdenken
Die Übernachtungszahlen sind im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Vorjahres deutlich zurückgegangen

Umsatzeinbußen nach dem wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Baden-Württemberg zwingen die Tourismusbranche im Schwarzwald langfristig zum Umdenken. Im Januar und Februar seien die Übernachtungszahlen im Vergleich zum den beiden ersten Monaten des Vorjahres im einstelligen Prozentbereich zurückgegangen, sagte der Geschäftsführer der Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft, Christopher Krull, in Freiburg. Ursache seien die milden Temperaturen sowie die katastrophale Schneesituation . Langfristig müsse die Tourismusbranche sich auch anderweitig orientieren. Der Tourismus im Land dürfe sich nicht weiter auf den Wettergott verlassen, sagte Krull. In der kalten Jahreszeit müssten verstärkt Aktivitäten angeboten werden, für die kein Schnee nötig sei. Sport und Gesundheit seien dabei die wichtigsten Themen. derweitig orientieren.
Quelle:http://www.kanal8.de
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Baden-Württemberg: Bevölkerungsrückgang von bis zu 5,7 % erwartet
Die Bevölkerungszahlen in Baden-Württemberg gehen zurück. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes wird es 2025 im Südwesten gut 100.000 Einwohner weniger geben und ein Drittel der Bevölkerung wird älter als 60 Jahre sein. Betroffen vom Bewohnerschwund sind nach heutigen Zahlen besonders die Städte Heidenheim (- 5,7 %), Mannheim (- 5 %), Stuttgart (- 3,4 %) und Heidelberg (- 3 %). Zuwächse werden u.a. für Heilbronn (+ 2,8 %), Ulm, Biberach, Emmendingen, den Bodenseekreis, Baden-Baden, Freiburg und Konstanz erwartet.
Quelle: http://www.property-magazine.de
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Der »Klingelberger« wird gefeiert
Vor 225 Jahren erstmals in Durbach angepflanzt / Mehrere Veranstaltungen zum Jubiläum

Seit 225 Jahren gilt der »Klingelberger« als Synonym für gute Rieslingweine aus der Ortenau. Markgraf Carl Friedrich gründete 1782 hiermit den Qualitätsweinbau in Baden. Gleich mit mehreren Veranstaltungen wird das Jubiläum in diesem Jahr gefeiert
03.03.2007 - Durbach. Er ist eigentlich nur 2,6 Hektar groß und trotzdem ist der Durbacher Klingelberg als einer der besten Lagen Deutschlands weit über die Grenzen der Ortenau hinaus bekannt. »Von dieser Lage  nahm der Badische Qualitätsweinbau seinen Ursprung«: Wenn Bernhard Prinz von Baden diesen Satz zitiert, dann beginnen die Augen des Hausherrn von Schloss Staufenberg richtig zu funkeln. Man merkt es dem Adligen an, er ist stolz auf die relativ kleine Lage in unmittelbarer Nähe von Schloss Staufenberg.
Der Riesling, der seit genau 225 Jahren darauf wächst, hat den Weinberg berühmt gemacht. Bis zum zu Ende gehenden 18. Jahrhundert gab es in Baden eigentlich nur vier Weine für die Gäste: einen Rotwein, einen Weißwein, einen guten Wein und einen nicht so guten. »Ein Wein bestand gleich aus mehreren Rebsorten«, erklärt Achim Kirchner, Gutsleiter des Markgräflichen Weinguts Schloss Staufenberg.
Erst unter der Regierung vom Markgraf und späteren Großherzog Carl Friedrich (1746-1811) wurde ein neues Kapitel im badischen Weinbau aufgeschlagen. Inspiriert durch seine Gemahlin Carolin Luise von Baden widmete sich der Landesherr der Qualitätssteigerung in der Landwirtschaft.  Der Landesherr war privat ein Mensch des Genusses. Besonders der Durbacher Wein aus dem eigenen Rebgut rund um Schloss Staufenberg hatte es dem Herrscher angetan. Dabei wurden die Weinberge rund um Schloss Staufenberg als Versuchsgut herangezogen, erklärt Bernhard Prinz von Baden.
Mundwein des Herzogs
Dass der Markgraf dabei schon früh auf Qualität setzte, beweist die 1762 unterschriebene Verordnung: »Die Anlegung neuer Weingärten soll nicht ohne Ratifikation geschehen – wo kein guter Wein wächst wird, dies auch nicht gestattet.« 1764 wurde der Durbacher Wein zum »Serenissimi Badensis – Mundwein des Großherzogs« erhoben. Darüber hinaus wurde 1771 verordnet, dass rund um den eigenen Weinberg kein Vieh mehr weiden darf und insbesondere während der Lesezeit Stallfütterung angeordnet wird. Dadurch stand der Mist auch als kostbarer Dünger zur Verfügung.
1776 wurde schließlich der Klingelberg frisch umgelegt und 8000 Setzlinge von einer Rieslingsorte aus den herrschaftlichen Reben aus Karlsruhe-Durlach angepflanzt. Die Pflänzchen wollten anfangs aber auf dem Klingelberg nicht so recht gedeihen, denn schon 1782 musste nachgepflanzt werden mit 2200 zweijährigen Riesling-Würzlingen aus dem berühmten Weinberg zu Bergen nahe dem Hessischen Hanau. Für die Setzlinge wurde der für die damaligen Verhältnisse stolze Preis von 25,5 Gulden bezahlt. Die neue Sorte gedieh prächtig, diese Anpflanzung aus dem Jahre 1782 war so revolutionär für das Land, weil es gleichzeitig auch den ersten Anbau von sortenreinem Wein in ganz Baden darstellte. Der Riesling aus dem Klingelberg fand bald reißenden Absatz. Die Sorte »Riesling« wollten sich die Badener aber nicht merken, fast überall blieb das Synonym »Klingelberger« als gleichzeitige Herkunftsbezeichnung im Gedächtnis haften.
Der Klingelberg selbst, auf dem noch heute Riesling wächst, zählt zu den 100 bekanntesten Weinlagen Europas. Obwohl die Einzellage 1971, weil zu klein, in die Lage »Schlossberg« eingegangen ist, ist der »Klingelberg« nach wie für ein Begriff unter Weinfreunden.
Festakt im Weinberg
»225 Jahre Klingelberger wird natürlich kräftig gefeiert«, erklärt Bürgermeister Toni Vetrano. Bereits beim Weinfest vom 1. bis 4. Juni wird das Jubiläum gewürdigt. Der eigentliche Festakt auf Schloss Staufenberg ist für den 6. September vorgesehen. Unter dem Motto »Vom Stein zum Wein« präsentieren die Durbacher Weinbaubetriebe ihre besten Klingelberger im »Original« Klingelberg. Auch das Herbstfest auf Schloss Staufenberg am 6./7. Oktober steht ganz im Zeichen des Jubiläums. Darüber hinaus werden im Sommer und Herbst Führungen durch den Klingelberg angeboten.



2.3.07
www.baden-online.de
Großeinsatz der Polizei am Bahnhof Offenburg
Angebliche Schießerei entpuppte sich als falscher Alarm
02.03.2007 - Einen großen Polizeieinsatz mit insgesamt sieben Streifenwagen hat ein 44-jähriger Kinzigtäler heute früh gegen kurz vor sechs am Offenburger Bahnhof ausgelöst.
Der Mann hatte die Polizei angerufen und mitgeteilt, dass eine Person vom Dach eines gegenüberliegenden Gebäudes auf Passanten schießen würde.
Er betonte, dass dies kein Scherz sei.
Beamte des Polizeireviers Offenburg sperrten mit Unterstützung der Bundespolizei sofort den Bereich um den Bahnhof weiträumig ab.
Nach der Befragung des 44-Jährigen und einiger Anwohner stellte sich die Geschichte jedoch schnell als falscher Alarm heraus.
Der 44-jährige Anrufer wurde aufgrund seines geistig verwirrten Zustandes einer psychiatrischen Einrichtung übergeben.
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Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald
Neues Jahresprogramm 2007 erschienen
02.03.2007 - Das neue Jahresprogramm des Naturschutzzentrums Ruhestein im Schwarzwald ist erschienen. Auch 2007 gibt es in diesmal mit 80 Seiten deutlich umfangreicheren Broschüre wieder vielfältige Angebote für alle Naturfreunde. Das Schwerpunktthema heißt „Sehnsucht Wildnis“, das sich in vielen Veranstaltungen wiederfindet, z.B. in Vorträgen zu den Großraubtieren Bär, Wolf und Luchs oder in dem Seminar „Ist Wildnis in Europa möglich?“. Eine weitere Besonderheit ist die Ausstellung „Geschichte der Schwarzwaldhochstrasse“, in die Besucher zahlreiche Informationen aus historischer Zeit erfahren. Außerdem werden wieder einige Exkursionen angeboten. Das neue Jahresprogram ist im Naturschutzzentrum und in den Tourist-Infos in der näheren Umgebung um den Ruhestein erhältlich.
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Karlsruher Einzelhändler einigen sich auf "Langen Donnerstag"
Ab 5. April bis 22 Uhr geöffnet
01.03.2007 - Längere Öffnungszeiten in Karlsruhe.
Die Einzelhändler haben sich heute darauf geeinigt, einen „Langen Service-Donnerstag“ einzuführen.
Ab 5. April werden große Geschäfte wie Karstadt und ECE, aber auch kleine Läden bis 22 Uhr geöffnet haben.
Damit ist Karlsruhe nach Stuttgart erst die zweite Stadt in Baden-Württemberg, bei der alle Einzelhändler sich auf eine gemeinsame Lösung einigen konnten.
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swr
Karlsruhe
Weitere Verzögerung beim Rückbau der WAK
Die Beseitigung der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) wird sich weiter verzögern. Nach Mitteilung des baden-württembergischen Umweltministeriums soll die Genehmigung erst Ende des Jahres vorliegen. Danach soll der hochradioaktive flüssige Abfall verglast und in ein atomares Endlager abtransportiert werden. Das Ministerium rechnet inzwischen mit Gesamtkosten in Höhe von über zwei Milliarden Euro, die die Beseitigung der Abfälle kosten wird. Der radioaktive Abfall stammt aus den Siebziger und Achtziger Jahren. Er lagert auf dem Gelände des heutigen Forschungszentrums.
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Karlsruhe
Wahl des Landrates wohl am 18. Juli
Der neue Landrat des Landkreises Karlsruhe wird wahrscheinlich am 18. Juli gewählt. Diesen Termin hat der Ältestenrat des Kreistages vorgeschlagen. Die Stellen-Ausschreibung soll Mitte April erfolgen. Nach dem Tod des bisherigen Landrats Claus Kretz muss die Position innerhalb von sechs Monaten neu besetzt werden.
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Schiltach
Ausgezeichnet
Die Gemeinde Schiltach hat den mit 7.500 Euro dotierten Preis "Internetdorf 2007" erhalten. Umfassende und benutzerfreundliche Online-Informationen und Serviceangebote biete die Stadt, erklärte Landwirtschaftsminister Peter Hauck zur Begründung bei der Preisverleihung. Vor allem das hochwertige Online-Lexikon und der Bürgerservice im Internet überzeugten die Jury der Akademie Ländlicher Raum, der Medien-und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und des Gemeindetags. 69 baden-württembergische Gemeinden bis 20.000 Einwohner hatten an dem Wettbewerb, der zum achten Mal ausgeschrieben war, teilgenommen.



1.3.07
www.baden-online.de
Sperrung der Schwarzwaldbahnstrecke St. Georgen - Triberg
Der Grund: umgestürzte Bäume
01.03.2007 - Die Bahnreisenden zwischen Offenburg und Singen müssen sich heute auf längere Fahrzeiten einstellen. Die Schwarzwaldbahn zwischen St. Georgen und Triberg ist derzeit wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Deutsche Bahn arbeitet, nach eigenen Angaben, mit Hochdruck an der Behebung der Störung. Für die entfallenden Züge zwischen St. Georgen und Triberg wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
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Hauptinvestor der Shopping-Cité in Baden-Baden zieht sich zurück
Übernahme durch Immobilienfond Herald
01.03.2007 - Der europaweit agierende Immobilienfond Herald hat das Baden-Badener Einkaufszentrum Shopping Cité übernommen. Der Immobilienfond habe die Anteile des Investors Apollo Real Estate Advisors gekauft, der bislang die Mehrheit gehalten hatte. Der Co-Investor Redos Real Estate sieht in dem Luxemburger Immobilenfond Herald einen langfristigen Partner, so Oliver Hermann, Geschäftsführer des Co-Investors Redos Real Estate gegenüber Hitradio OHR. Der neue Inhaber hat schon angekündigt, Restflächen im Shoppingzentrum Cité schnell zu vermieten.
Herald investiert europaweit in Fachmärkte, Einkaufszentren und Einzelhandelsimmobilen und übernimmt auch teilweise deren Management.

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Morgen beginnt die DIGA auf dem Messegelände Offenburg/Ortenau
Auf der Gartenmesse präsentieren sich rund 75 Aussteller
01.03.2007 - Morgen beginnt die DIGA auf dem Gelände der Messe Offenburg/Ortenau. Die große Gartenmesse öffnet erstmals ihre Pforten in Offenburg. In Messehalle 1 präsentieren rund 75 Aussteller ihre Produkte rund um das Thema Garten. Die DIGA ist Verkaufsmesse und Informationsplattform zugleich. Die Auswahl reicht von Floristik über Gartengestaltung bis hin zu Gartenzubehör und Accessoires. Öffnungszeiten der DIGA sind morgen und am Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem letzten Messetag von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.
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swr
Stuttgart/St. Georgen
Orkanböen im Schwarzwald
Der Deutsche Wetterdienst warnt heute vor heftigem Unwetter mit Orkanböen im Schwarzwald. Der Sturm kann Geschwindigkeiten von 120 km/h erreichen, in Gipfellagen auch darüber. Zwischen St. Georgen und Triberg haben umgestürzte Bäume eine Bahnlinie blockiert.
Die Unwetterwarnung gilt bis zum Abend gegen 18.00 Uhr. Es wird vor herumfliegenden Gegenständen, möglicherweise umstürzenden Bäumen und anderen Sturmschäden gewarnt. Auch mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Das stürmische Wetter wird heute immer wieder von Regen begleitet.

Zwischen St. Georgen und Triberg im Schwarzwald-Baar-Kreis haben auf die Gleise gestürzte Bäume eine Bahnlinie blockiert. Zudem sei die Oberleitung beschädigt worden, teilte die Deutsche Bahn AG mit. Für die Bahnreisenden auf der Strecke Offenburg-Singen sei zwischen St. Georgen und Triberg ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert worden. Es gab Verspätungen.

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Karlsruhe
Stiftung unterstützt Helfer
Die neu gegründete Carnegie-Stiftung mit Sitz in Karlsruhe will Helden des Alltags unterstützen. Sie ist nach eigenen Angaben die einzige Einrichtung in Deutschland, die Privatleute finanziell unterstützt, die andere Menschen gerettet haben und dabei selbst zu Schaden kamen. Außerdem will die neue Carnegie-Stiftung einmal im Jahr besonders verdiente Lebensretter und Hilfsorganisationen ehren.
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Karlsruhe
mit Reizgas Familie angegriffen
Die Polizei hat in Karlsruhe-Mühlburg einen 26-jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen. Er hatte zuerst der Mutter seiner Freundin im Streit Reizgas ins Gesicht gesprüht. Nachdem sie sich in die Wohnung ihrer Tochter retten konnte, brach sie zusammen. Der 26-jährige sprühte weiter gegen die geschlossene Wohnungstür, sodass auch die Augen und Atemwege der Tochter und ihrer Kinder gereizt wurden. Auch die alarmierten Rettungssanitäter und Polizeibeamten musste der Notarzt wegen Beschwerden behandeln. Kurz darauf konnte die Polizei den vorbestraften Mann festnehmen. Er hatte über 1,4 Promille Alkohol im Blut.
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Die Sonne lacht montags
Wetter meint es schlecht mit Arbeitnehmern
Karlsruhe - Was Arbeitnehmer schon immer befürchtet haben, wollen Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe nun bewiesen haben: Montags scheint öfter die Sonne als am Wochenende, mittwochs ist es am wärmsten. Die Forscher messen dieser für Werktätige eher ernüchternden Erkenntnis ernste Bedeutung bei: Offenbar ist der kurzfristige Einfluss des Menschen auf großräumige meteorologische Messgrößen größer als bislang angenommen.

Der Mensch kann das Wetter auch kurzfristig deutlich beeinflussen, so die Kernaussage der Karlsruher Forscher. Während der vom Menschen gemachte Klimawandel, der sich auf langen Zeitskalen von vielen Jahren abspielt, immer deutlicher sichtbar wird, konnten nun auch auf der viel kürzeren Zeitskala von einer Woche signifikante Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Temperatur, Bewölkung und Niederschlag nachgewiesen werden.

Das Phänomen ist auch auf der Zugspitze zu beobachten

Ausgangspunkt sind 15 Jahre lange Messreihen im Zeitraum von 1991 bis 2005 von zwölf sehr unterschiedlich gelegenen Stationen des Deutschen Wetterdienstes. Insgesamt gehen 6,3 Millionen Messwerte in die Untersuchungen ein, so dass selbst kleine Änderungen statistisch sicher bestimmt werden können. An allen Stationen weisen die Temperaturen einen Wochengang auf, wobei die Maxima mittwochs auftreten und im Mittel um mehr als 0,2 Grad über den samstäglichen Minima liegen.

"Dieses Phänomen tritt nicht nur an Stationen in relativ dicht besiedelten Regionen wie Berlin, Frankfurt oder Karlsruhe auf, sondern auch an entlegenen Bergstationen wie auf der Zugspitze", stellt Dr. Dominique Bäumer fest, der das Phänomen gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Bernhard Vogel am Institut für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums und der Universität Karlsruhe untersucht hat. "Es handelt sich somit nicht um ein begrenztes lokales Phänomen, das beispielsweise mit direkten Wärmeemissionen erklärt werden könnte."

Der menschliche Arbeitsrhythmus gibt den Takt vor

Im Mittel über alle untersuchten Stationen konnten neben den wöchentlichen Variationen der Temperatur auch andere Wochengänge meteorologischer Parameter beobachtet werden: Die tägliche Sonnenscheindauer hat ihren Maximalwert am Wochenanfang; er liegt um 15 Minuten oder sechs Prozent über dem samstäglichen Minimum. Die mittlere Bewölkung nimmt umgekehrt im gleichen Zeitraum zu. Eine Zunahme der Niederschlagsmenge um 15 Prozent bei gleichzeitiger Zunahme der Niederschlagshäufigkeit um zehn Prozent im Laufe der Woche vervollständigt das Bild.

In der Natur existiere kein Prozess, der über einen langen Zeitraum eine solche Periodizität von genau einer Woche bewirken kann, die noch dazu an Wochentage geknüpft ist, so die Wissenschaftler vom Forschungszentrum. Deshalb kämen nur die einem Wochenzyklus unterliegenden Aktivitäten des Menschen als Ursache in Frage: "Alles deutet darauf hin, dass das vom Menschen erzeugte Aerosol, zum Beispiel Ruß- oder Sulfatpartikel, verantwortlich für das Phänomen ist", folgert Bernhard Vogel. "Diese Partikel und ihre gasförmigen Vorläufersubstanzen werden verstärkt an Wochentagen von Verkehr und Industrie emittiert, während die Emissionen samstags und insbesondere sonntags deutlich zurückgehen. Die Aerosolbeladung in der Atmosphäre ist dann geringer."

Wichtiger Beitrag zur Verbesserung von Klimaprognosen

Dies habe man durch die Analyse von Messreihen des Aerosols in der Atmosphäre bestätigen können. Da das Aerosol direkt Sonnenlicht streut und absorbiert, die Partikel aber auch als Kondensationskeime in die Wolken- und Niederschlagsbildung eingreifen, zieht ein solcher systematischer Wochengang im atmosphärischen Aerosol einen Wochengang in verschiedenen meteorologischen Variablen wie Temperatur oder Niederschlag nach sich.

Die Wechselwirkung des atmosphärischen Aerosols mit anderen Parametern ist eine der Hauptunsicherheiten bei der Modellierung des zukünftigen Klimas. Da solche Wochengänge sehr oft und mit sehr hoher Genauigkeit gemessen werden können, stellt ihre Analyse eine neuartige, viel versprechende Möglichkeit dar, Klimamodelle und die in ihnen verwendeten Annahmen zu überprüfen und zu verbessern. So können diese Erkenntnisse auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Prognose des sich wandelnden Klimas leisten. Der (angestellte) Arbeitnehmer dagegen wird sich beim morgendlichen Blick aus dem Fenster auch weiterhin sagen können: "Regen - es muss Wochenende sein."

Die Ergebnisse wurden in der angesehenen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters, Vol. 34, 2007, publiziert. (ps/de)

Meldung vom Donnerstag, 1. März 2007  © ka-news 2007



Februar
28.2.07
www.baden-online.de
Spargelbauern in der Region erwarten frühe und gute Ernte
5.000 Tonnen sind möglich
28.02.2007 - Die Spargelbauern in der Region erwarten eine frühe und gute Ernte.
Mit etwas Glück seien 5.000 Tonnen durchaus möglich, so ein Sprecher des Marktkontors Obst und Gemüse Baden.
Bereits Ende März sei mit dem ersten Freiland-Spargel zu rechnen, da es kaum Bodenfrost in der Region gab.
Im vergangenen Jahr hatte es mit rund 4.000 Tonnen über 900 Tonnen Spargel weniger gegeben als im Jahr 2005.
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Schwerer Unfall im Berufsverkehr auf der A5 bei Bühl
LKW und Auto rasieren Leitplanken, rund 70.000 Euro Schaden
28.02.2007 - Bei einem Verkehrsunfall heute früh im Berufsverkehr auf der A5 bei Bühl sind rund 70.000 Euro Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Nach Polizeiangaben war ein Autofahrer, vermutlich aus Unachtsamkeit, auf einen vorausfahrenden LKW aufgefahren.
Der LKW kam auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und beschädigte diese auf einer Länge von 60 Metern.
Der Unfallverursacher prallte mit seinem Auto gegen die rechte Leitplanke und beschädigte diese wiederum auf einer Länge von 50 Metern.
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Polizei gibt Entwarnung
Beim angeblichen Bombenfund in Achern handelt es sich um einen Boiler
28.02.2007 - Bei dem angeblichen Bombenfund aus dem II. Weltkrieg im Stadtgebiet Achern handelt es sich in Wirklichkeit um einen alten Wasserboiler.
Wie berichtet, war die vermeintliche Bombe heute Vormittag bei Bauarbeiten in der Straße Acherrain gefunden worden.
Die verständigten Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst konnten nach kurzer Untersuchung des Objekts vor Ort Entwarnung geben.
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Systematischer Krankenkassenbetrug im Raum Baden-Baden/Rastatt
Ärztin kassierte unberechtigt Honorare in sechsstelliger Höhe
28.02.2007 - Eine Ärztin im Raum Baden-Baden/Rastatt soll über Jahre hinweg Krankenkassen systematisch betrogen haben. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen der Kriminalpolizei hat die Allgemeinmedizinerin unberechtigt Honorare kassiert und einen Schaden in sechstelliger Höhe verursacht. Die Ärztin soll sogar Leistungen für bereits verstorbene Patienten in Rechnung gestellt haben. Bei Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt und im Zuge der Ermittlungen wurden rund 350 Patienten befragt. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden prüft nun anhand der Ergebnisse, inwieweit sie Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung gegen die 57-Jährige erhebt.
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Neuer Bebauungsplan für Seehotel-Neubau am Achernsee
Gemeinderat hat jetzt trotz kritischer Stimmen zugestimmt
28.02.2007 - Der Gemeinderat der Stadt Achern hat gestern einem neuen Bebauungsplan für den Neubau des Seehotels am Achernsee zugestimmt. Der neue Antragssteller habe für die Planung bereits viel investieren müssen. Deshalb gehe man davon aus, dass es dem Investor ernst sei mit dem Hotelbetrieb am See, so Baurechtsamtsleiter Dietmar Stiefel. Wie berichtet, waren bislang schon einige Pläne für das alte Seehotelgebäude wieder in der Schublade verschwunden. Trotz mancher kritischer Stimmen vor allem gegen das äußere Erscheinungsbild des neuen Gebäudekomplexes mit rund 100 Betten, erhofft sich die Mehrheit des Gemeinderats durch den Hotelneubau doch eine deutliche Aufwertung des Gebiets um den Achernsee. Derzeit ist das brach liegende, alte Seehotelgebäude komplett entkernt, und nicht gerade eine Augenweide. Darin ist sich der Gemeinderat einig.
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swr
Karlsruhe
Wildparkstadion wird umgebaut
Das Wildparkstadion in Karlsruhe wird umgebaut. Das hat der Gemeinderat bei zwölf Neinstimmen und einer Enthaltung beschlossen. 58 Millionen Euro kostet die reine Fußballarena, die 35.000 Zuschauern Platz bieten soll. Im Sommer nächsten Jahres wird mit dem Umbau begonnen. Zur Finanzierung steuert das Land Baden-Württemberg zehn Millionen Euro bei, die Stadt Karlsruhe gibt 30 Millionen und nimmt für rund 18 Millionen noch mal Kredite auf. Für den Betrieb und Unterhalt des neuen Wildparkstadions zahlt sie zusätzlich jedes Jahr 1,2 Millionen Euro.
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Bühl
Ortsumgehung fertiggestellt
Die B 3 Ortsumgehung Bühl-Ottersweier ist seit dem Vormittag vollständig. Regierungspräsident Rolf Kühner hat den zweiten, 2,6 Kilometer langen Bauabschnitt offiziell eröffnet. Der Bund, das Land, der Landkreis Rastatt, die Stadt Bühl und die Bahn haben nach Angaben des Regierungspräsidiums zusammen etwa 20 Millionen Euro investiert. Hiervon trägt der Bund allein 18 Millionen.
 



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