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Waxa
aus der Erdalfabrik
Altes Türblechschild 50iger
(20.9.07)


Jeder Fleck wurde bereits in den 50iger Jahren
für die Anbringung von Werbebotschaften genutzt.
So auch die Türen der Tante-Emma-Läden.
Oft waren sie mit vielen Blech- oder Emailschildchen
"zugepflastert".
Bei den Motiven handelte es sich meist um Kleinausgaben
der großen Werbeschilder.

Dieses kleine Waxa - Bohnerwachsschild mit der Waxa - Frau
dürfte vom Anfang der 50iger stammen.
Da gab es in den Häusern noch viel zu bohnern.

Frau Waxa machte in Zeichentrick-Reklamespots vor,
wie man "mühelos" bohnert.


Größe 23 x 7,5 cm


Bohnerbeize
Am rechten Rand schon etwas "angefressen"


Rückseite

Erdal - die Firma Erdal gibt es schon seit über 100 Jahren
http://www.markenmuseum.com/cms/index.php?id=marke_erdal0
 

Bohnern (Wichsen, früher auch Bohnen, Blockern) nennt man das Polieren von hölzernen Zimmerfußböden mit Wachs.
Vorgang: Man bestreut den vorher mit Hobel und Ziehklinge oder Eisendrehspänen gut zugerichteten Fußboden mit geschabtem weißen oder gelben Wachs, überfährt dieses mit einem heißen Eisen, so dass es schmilzt und in den Boden eindringt, und bürstet und reibt diesen mit einer scharfen, mit Blei beschwerten Bürste und Kork so lange, bis ein gleichmäßiger Glanz erzielt ist, den man schließlich durch Abreiben mit einem wollenen Lappen noch erhöht. Diese Wachspolitur lässt sich zwar durch Bürsten und Reiben immer wieder leicht auffrischen, wird aber bei warmer Luft stets klebrig.
 Vorbehandlung: Salbenartiges Polier- oder Bohnerwachs, durch Schmelzen von zehn Teilen gelbem oder weißem Wachs mit vier bis sieben Teilen Terpentinöl und Umrühren der Mischung bis zum Erkalten dargestellt, lässt sich leichter ausstreichen als reines Wachs und gibt einen sehr dünnen, stark glänzenden Überzug, der aber einen länger andauernden Terpentingeruch verbreitet. Vorzuziehen ist die Wachsseife, zu deren Herstellung man auf fünf Teile gelbes Wachs acht Teile kochendes Regenwasser gießt, hierzu die klare Auslösung von zwei Teilen Pottasche in vier Teilen Wasser langsam unter beständigem Umrühren hinzusetzt, dann die Mischung bis zur innigen Verbindung der genannten Ingredienzien kochen lässt, das Umrühren bis zum Erkalten fortsetzt und endlich in Wasser aufgerührten Eisenocker, Umbra, Orlean und dergleichen hinzufügt. Diese Mischung trägt man mit einem Pinsel auf das Holz auf und gibt nach dem Abtrocknen mit Bürsten und wollenen Lappen Glanz.
 Pflege:  Gebohnerte Fußböden müssen jährlich mindestens einmal von neuem mit Wachs etc. gesättigt und außerdem je nach dem Gebrauch oft mit Bürsten und wollenen Lappen abgerieben werden. Man reinigt sie durch Abwaschen mit dünner Seifenlauge, darauf folgendes Abbürsten und nochmaliges Abwaschen mit reinem Wasser. Neuerlich wendet man auf Fußböden auch Schellackpolitur sowie Leinölfirnis an.
(Quelle: Wikipedia)
In meiner Puppenküche steht in der Ecke noch so ein richtiger "Blocker":

 

siehe auch Glänzer von Erda

siehe auch Parket-Biene



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